EVOdrink

Worin unterscheidet sich die Filterung des EVOdrink zu gewöhnlichen Aktivkohlefilter?

Es ist wichtig zu verstehen, dass die Angabe eines Anbieters, Pestizide zu filtern, normalerweise auf die Porengrösse des Filters bezogen ist. In der Regel beträgt diese maximal 0,1 Mikrometer. Pestizide oder andere Schadstoffe, die kleiner als 0,1 Mikrometer sind, können nicht effektiv aus dem Wasser entfernt werden. Karaffenfilter können in der Regel nur bis zu 2 Mikrometer filtern, was zur Folge hat, dass viele Schadstoffe nicht herausgefiltert werden. Einige Unternehmen kommunizieren dies nicht explizit und geben keine genauen Angaben zur Porengrösse an. Es ist ratsam, auf entsprechende Nachweise zu bestehen. Herkömmliche Aktivkohlefilter können Partikel nur bis zu einer Größe von 0,1 Mikrometer filtern. Im Vergleich dazu hat Evodrop in Zusammenarbeit mit dem weltweit größten Prüfinstitut, SGS, nachgewiesen, dass Schadstoffe effektiv bis zu einer Größe von 0,002 Mikrometer herausgefiltert werden können. Der EVOdrink filtert im Vergleich zu herkömmlichen Aktivkohlefiltern auf dem Markt über 99% aller Schadstoffe aus dem Wasser. Bei anderen bekannten Herstellern ist beispielsweise nur der Verschluss patentiert, während die Filterleistung lediglich bei maximal 60% liegt. Normale Aktivkohlefilter müssen aufgrund von Verkeimung spätestens alle 6 Monate ausgetauscht werden. Die EVOdrink-Kartusche hingegen, aufgrund ihrer patentierten Legierung, bleibt keimfrei und hat eine Lebensdauer von mindestens einem Jahr. Der EVOdrink ist der einzige Filter auf dem Markt, der direkt an das Kaltwassersystem angeschlossen werden kann und bei einem Durchfluss von 4 Litern pro Minute eine Filterung von über 99% aller Schadstoffe gewährleistet. Es ist wichtig zu beachten, dass Mangan, Eisen und ähnliche Stoffe keine Schwermetalle sind und daher nicht durch den Filter entfernt werden können. Der grösste Vorteil des EVOdrink liegt darin, dass keine Schadstoffe mit der Zeit wieder ins Wasser abgegeben werden, da sein Aufbau grundlegend anders ist als der von Aktivkohlefiltern. Bei Aktivkohlefiltern entstehen im Laufe der Zeit Kanäle, durch die Schadstoffe wieder ins Wasser gelangen können.

Was macht den EVOdrink so speziell?

Unsere hochwertige Aktivkohle hat eine Oberfläche von bis zu 1500 Quadratmeter pro Gramm (Konkurrenz 1000 Quadratmeter). Damit übertreffen nur wenige Gramm des hochporösen Materials die Fläche eines Fussballfeldes. Aufgrund unserer speziellen Modulation haben wir eine grössere Angriffsfläche, somit kann keine Kanalbildung entstehen und eine konstante Filterqualität gewährleistet werden. Bei herkömmlichen Membranen schwankt, bzw. ist die Filterqualität volatil, was unter Extrembedingungen zu einer markanten Schadstoffabgabe ins Wasser führen kann. Der Vorteil unseres EVOdrink ist, dass er aus 70% Mikroporen, welche eine Porengrösse von unter zwei Nanometer (0.002um) haben, besteht. Dieses grössere Volumen an Mikroporen schafft mehr Oberfläche für die Adsorption. Konventionelle Aktivkohlefilter haben nur ungefähr 10% Mikroporen. Der EVOdrink verfügt im Gegensatz zu herkömmlichen Aktivkohlefilter über die Kapillarwirkung, welche ihm die schnelle und effiziente Filterung durch Adsorption ermöglicht. Herkömmliche Aktivkohlefilter würden keine ausreichende Kontaktzeit bieten oder den Durchfluss zu stark einschränken, um nützlich zu sein. Es gibt viele Produkte auf dem Markt, welche anfällig auf Kanalbildungen sind. Diese verstopfen den Filter und folglich wird die Effektivität deutlich reduziert. Wir legen sehr hohen Wert auf Nachhaltigkeit. Unser Filter verhindert daher Kanalbildungen, was die Lebensdauer unseres Systems bis um das Zehnfache erhöht. 10-15-mal höhere Adsorptionsrate 10-100-mal höherer Stoffübergangskoeffizient 10-15-fache Menge an Verunreinigungen bei gleicher Durchflussrate entfernen Im Praxistest wurde schnell ersichtlich, dass wir offenbar eine verbesserte Chlorentfernungsrate haben als konventionelle Aktivkohle. Wir lagen selbst nach 5’000 Liter bei über 98% und konventionelle Aktivkohlefilter bei 80%. Unser Jodwert, der grundlegendste Parameter zur Charakterisierung der Aktivkohle-Leistung liegt bei 1’800mg/g. Konkurrenzprodukte sind maximal bei 1’200mg/g! Fakt: Ein Gramm unseres Materials verfügt über eine Adsorbationsoberfläche von der Grösse eines Fussballfeldes.

Handelt es sich um eine Art Osmosefilter?

Nein. Denn die Mineralien bleiben im Wasser enthalten. Es werden lediglich die Schadstoffe aus dem Wasser erfolgreich gefiltert. Einzig, Phosphate, Fluoride und Nitrate können nicht gefiltert werden aufgrund, dass die Moleküle kleiner sind. Passen Sie auf, auf Ionisatoren welche das Wasser bestromen. Das ist, als würde man den Finger in eine Steckdose halten, wenn man Krank ist, in der Hoffnung das Virus sterbe ab.

Muss der Filter ausgewechselt werden? Wie häufig und wieviel kostet das?
  • 1 x im Jahr muss der EVODrink Filter ersetzt werden. Kosten 139CHF.
  • Garantie des EVODrinks beträgt fünf Jahre.
Brauche ich einen separaten Hahnen?

Nein, der EVOdrink kann bequem an der Kaltwasserleitung angeschlossen werden.

Generiert der EVOdrink Abwasser?

Nein, der EVOdrink generiert kein Abwasser und braucht auch keinen Strom.

Handelt es sich beim EVOdrink um einen Aktivkohlefilter?

Konventionelle Aktivkohle wird über Extrusion Kompressionsformung hergestellt. Beide Verfahren nutzen granulierte, respektive pulverartige Aktivkohle und kreieren mittels Bindemittel (Kunststoff-Leime oder ähnliches) einen spezifischen Blockfilter. Unsere «Aktivkohle» wird im Nassspinnverfahren auf membranartigen Fasern, wie beispielsweise Rayon karbonisiert, aktiviert und letztendlich gesponnen. Angesichts dessen können wir brillante Ergebnisse zur inneren Oberfläche (m2/g) gegenüber konventionellen Aktivkohlefiltern erzielen. Vor allem basieren unsere Kartuschen überwiegend aus Mikroporen mit einem Durchmesser von <2 Nanometer. Konventionelle Aktivkohle basiert vorwiegend aus Meso- und Makroporen welche eklatant grösser sind (10-50 Nanometer & >50 Nanometer).

Wurde der EVOdrink geprüft oder zugelassen?

Der EVOdrink erfüllt die geltenden gesetzlichen Anforderungen für Materialien im Trinkwasser- und Lebensmittelkontakt. Die eingesetzten Komponenten sind RoHS-konform und entsprechen den relevanten FDA-Vorgaben sowie den europäischen MOCA-Regelwerken für Materialien mit Lebensmittel- und Trinkwasserkontakt.

Die Filtrationsleistung des EVOdrink wurde zudem in unabhängigen Laborprüfungen untersucht. Prüfberichte von international anerkannten Prüfinstituten wie SGS dokumentieren die Leistungsfähigkeit der Filtertechnologie unter definierten Testbedingungen.

Aus welchem Material ist der Evodrink?

Unsere «Aktivkohle» wird im Nassspinnverfahren auf membranartigen Fasern, wie beispielsweise Rayon karbonisiert, aktiviert und letztendlich gesponnen. Angesichts dessen können wir brillante Ergebnisse zur inneren Oberfläche (m²/g) gegenüber konventionellen Aktivkohlefiltern erzielen. Vor allem basieren unsere Kartuschen überwiegend aus Mikroporen mit einem Durchmesser von ≤2 Nanometer. Konventionelle Aktivkohle basiert vorwiegend aus Meso- und Makroporen, welche eklatant größer sind (10-50 Nanometer & ≥50 Nanometer). In anderen Worten filtert der Evodrink bei 0,002 Mikrometer und gewöhnliche Aktivkohlefilter bei 0,1 Mikrometer.

EVOfilter

Welche Fremdstoffe kann der EVOfilter eliminieren?

Der EVOFilter filtert sämtliche Schadstoffe zu 99,99% aus dem Wasser.

 

Die Filtration gehört zu den tiefsten auf dem Markt, wobei sämtliche Schadstoffe bis zu 0,55 Nanometern gefiltert werden. Hierbei liegt ein direkter Konkurrent, wie die Umkehrosmose-Filteranlagen, bei 1 Nanometer.

 

Der EvoFilter wurde von zwei unabhängigen, akkreditierten Schweizer Laboren auf über 560 Schadstoffe getestet wurde. Sowohl die aussergewöhnliche Filtrationstiefe als auch die explizite Filterung von PFAS und TFAS wurde im Labor nachgewiesen. Schadstoffe wie Chlorothalonil, Glyphosat, Phosphate, Fluorid, Nitrate, Nitrit, alle Fungizide, alle Herbizide, Antibiotika, Medikamentenrückstände, Mikro und Nanoplastik sowie hormonelle Rückstände werden problemlos aus dem Wasser gefiltert.

 

 

Lassen Sie sich nicht täuschen

 

Lassen Sie sich von anderen Herstellern, insbesondere von Karaffenanbietern, nicht in die Irre führen. Karaffen, sind keine echten Filter. Achten Sie bei einem Vergleich stets auf die Filtrationstiefe – sie ist der wichtigste Indikator für die Qualität der Filterung. Während Evodrop bis zu 0,0005 Mikrometer filtern kann, erreichen Karaffen lediglich 5 Mikrometer.

 

Auch gewöhnliche Aktivkohlefilter filtern lediglich bei 0.01 Mikrometer, wobei gewisse Schadstoffe höchstens reduziert werden können aber nicht vollständig eliminiert werden können.

 

Schadstoffe wie PFAS & TFAS, Chlorothalonil, Nitrate, uvm. können nicht mal reduziert werden.

Handelt es sich um eine Art Osmosefilter?

Tatsächlich handelt es sich bei Orbital Osmosis um eine vergleichbare Technologie. Die Technologie ist patentiert, und selbst der Name ist ein geschützter Begriff. Sie unterscheidet sich jedoch in vielerlei Hinsicht von herkömmlichen Umkehrosmose-Anlagen.

 

Vergleich mit Umkehrosmose

 

Orbital Osmosis arbeitet ebenfalls mit einem Membranfilter im Nanobereich, ähnlich wie die Umkehrosmose. Dennoch gibt es deutliche Unterschiede in Effizienz, Hygiene, Wasserverbrauch und Energiebedarf.

 

Die Umkehrosmose gilt als die aufwendigste Filtrationsmethode auf dem Markt. Dabei wird Wasser mit hohem Druck durch eine Membran gepresst, die nur Wassermoleküle durchlässt. Schadstoffe wie Nitrat, Phosphat, Schwermetalle, chemische Rückstände aus der Landwirtschaft und Medikamentenrückstände werden entfernt.

 

Ein wesentlicher Nachteil der Umkehrosmose ist der hohe Wasserverbrauch: Für einen Liter gefiltertes Wasser werden rund drei Liter Leitungswasser benötigt. Zudem muss die Membran regelmässig gereinigt und häufig gewechselt werden, was den Wartungsaufwand erhöht und die Lebensdauer verkürzt.

 

Vorteile der Orbital Osmosis-Technologie von Evodrop

 

Die patentierte Membran von Evodrop filtert nachweislich sämtliche Schadstoffe aus dem Wasser. Diese Leistung wurde von zwei unabhängigen, akkreditierten Schweizer Laboren bestätigt. Für die Gewinnung eines Liters reinen Wassers wird nur ein Liter Leitungswasser benötigt.

 

Darüber hinaus ist die Membran besonders langlebig: Sie muss erst nach 10.000 Litern oder spätestens nach fünf Jahren ersetzt werden. Bei einem täglichen Verbrauch von sechs Litern Trinkwasser entspricht dies einer Austauschzeit von rund viereinhalb Jahren.

 

Zusätzlich verwendet Evodrop in seinen Trinkwasserfiltern lebensmittelechte, NSF-zertifizierte Schläuche, die höchsten Standards der Medizintechnik entsprechen – dieselben Schläuche, die auch für Infusionen eingesetzt werden.

 

Überlegene Filtrationstiefe

 

Die Evodrop-Anlage filtert Schadstoffe bis zu einer Größe von 0,0055 Mikrometern aus dem Wasser. Zum Vergleich: Ionisatoren erreichen lediglich 0,1 Mikrometer. Das bedeutet, dass in Wasser, das mit Ionisatoren behandelt wurde, zahlreiche Schadstoffe weiterhin enthalten sind.

 

Weiterführende Informationen (PDFs)

 

Ist Leitungswasser das am besten kontrollierte Lebensmittel?

Leitungswasser wird oft mit Superlativen als das „bestkontrollierte Lebensmittel“ in Deutschland beworben. Diese Aussage ist jedoch irreführend, wie das Landgericht Hannover im Dezember 2020 feststellte (Urteil 18 O 178/19 vom 07.12.2020). Das Gericht untersagte die Werbung mit diesem Hinweis, da es sich um eine unzulässige Werbebehauptung handelt.

 

Gerichtliches Urteil

 

Nach Ansicht des Gerichts suggeriert die Aussage eine absolute Sicherheit, die in der Praxis nicht gegeben ist. Die Wasserversorger garantieren die Qualität nur bis zum Hausanschluss. Ab dort können Hausleitungen, Stagnationswasser, Perlatoren oder andere Faktoren die Wasserqualität beeinträchtigen. Auch im öffentlichen Netz sind Verunreinigungen nicht völlig auszuschliessen.

 

Das Gericht kam zu dem Schluss: „Bei strenger Betrachtung wird das Leitungswasser zu dem Zeitpunkt, in dem es auch rechtlich zum Lebensmittel wird (an der Entnahmestelle), tatsächlich gar nicht mehr kontrolliert.“

 

Auch Testergebnisse, etwa von Stiftung Warentest, können die Werbebehauptung nicht stützen. Sie prüfen lediglich, ob Leitungswasser den Vorgaben der Trinkwasserverordnung entspricht – nicht, ob es stärker oder häufiger kontrolliert wird als andere Lebensmittel.

 

Anzahl der Kontrollen ist kein Qualitätsmerkmal

 

Häufig wird die hohe Zahl der Leitungswasserkontrollen als Qualitätsmerkmal angeführt. Tatsächlich sind sie eine Notwendigkeit, da Leitungswasser in der Regel aufbereitet werden muss. Mineralwasser hingegen stammt aus geschützten, unterirdischen Vorkommen und zeichnet sich durch seine ursprüngliche Reinheit aus.

 

Unterschiedliche Regelwerke

 

Für Leitungswasser gilt die Trinkwasserverordnung, für Mineralwasser die Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTVO). Während Leitungswasser viele Kontrollen durchlaufen muss, da es aus Grund- und Oberflächenwasser stammt, liegt beim Mineralwasser der Fokus auf der Erhaltung seiner ursprünglichen Reinheit. Mineralbrunnen sind verpflichtet, ein HACCP-Qualitätssicherungssystem einzusetzen und wichtige Parameter täglich oder sogar mehrfach pro Schicht zu kontrollieren. Zudem gelten für alle Mineralbrunnen 26 gesetzlich festgelegte Grenz- und Orientierungswerte. Werden diese dauerhaft unterschritten, erhält Mineralwasser eine amtliche Anerkennung – einzigartig unter den Lebensmitteln.

 

Grenzwerte im Vergleich

 

Die gesetzlichen Vorgaben für Leitungs- und Mineralwasser sind in Bezug auf die Gesundheit ähnlich streng, unterscheiden sich aber im Detail. Beim Leitungswasser sind die Grenzwerte nicht nur gesundheitlich, sondern auch technisch begründet – etwa, um Korrosion im Leitungsnetz oder Schäden an Haushaltsgeräten zu verhindern. So wird teilweise Calcium entzogen, um die Wasserhärte zu regulieren. Solche Eingriffe sind bei Mineralwasser nicht erlaubt.

 

Fazit

Lebensmittel in Deutschland werden streng kontrolliert. Verbraucherinnen und Verbraucher können sich auf die Sicherheit verlassen. Die Behauptung, Leitungswasser sei das „bestkontrollierte Lebensmittel“, bleibt jedoch ein Werbeslogan – kein Fakt.

Wieso der EVOfilter und nicht Leitungswasser?

Begrenzte Kontrollen

 

In unserem Leitungswasser werden nur rund 50 Fremd- und Schadstoffe getestet. Die oft wiederholte Behauptung, Leitungswasser sei das „bestkontrollierte Lebensmittel“, stimmt nicht. Proben werden im Wasserwerk genommen – nicht am Wasserhahn, wo das Wasser tatsächlich genutzt wird.

 

Das Landgericht Hannover urteilte 2020 (18 O 178/19), dass diese Werbeaussage irreführend ist. Sie suggeriere eine Sicherheit, die in der Praxis nicht gewährleistet sei. Ab dem Hausanschluss können Leitungen, Perlatoren oder Stagnationswasser die Qualität beeinträchtigen.

 

Unbekannte Schadstoffe

 

Viele Substanzen wie Mikro- und Nanoplastik werden gar nicht getestet, da es keine Grenzwerte gibt. Dabei können Stoffe wie Mikroplastik oder Aluminium in den Körper gelangen und dort Schaden anrichten. Insgesamt existieren über 3000 mögliche Fremdstoffe im Wasser. Da in der Landwirtschaft oder Industrie nicht immer offengelegt wird, welche Chemikalien eingesetzt werden, tappen Labore häufig im Dunkeln.

 

Auch in der Medizin kommen jährlich neue Wirkstoffe hinzu – von Antibiotika bis Chemotherapien. Klärwerke können diese kaum abbauen, da die Reinigung auf Mikroorganismen basiert, die gegen Antibiotika naturgemäss keine Resistenz entwickeln können.

 

Fragwürdige Grenzwerte

 

Selbst bei den geprüften Stoffen werden Grenzwerte überschritten – oft mit dem Hinweis, dies sei „unbedenklich“. Tatsächlich werden Grenzwerte regelmässig nach oben korrigiert. Studien zeigen jedoch, dass selbst niedrige Konzentrationen gesundheitliche Folgen haben können, etwa bei Nitrat.

 

Weitere Belastungen

 

Zusätzliche Einträge stammen aus Industrie und Bau, deren Chemikalien kaum nachvollziehbar sind. Auch die sogenannten „letzten Meter“ im Leitungssystem bergen Risiken: Blei, Kupfer oder Zement können ins Wasser gelangen. Untersuchungen in der Schweiz zeigten zudem erhöhte Uranwerte in Regionen mit uranhaltigem Gestein.

 

Darüber hinaus gelangen Schadstoffe durch Luft, Hochwasser oder alte Altlasten in das Wasser – etwa Überreste aus der Industrialisierung oder aus Atomendlagerungen.

 

Fazit

 

Wir leben heute in einer Welt voller Belastungen. Schadstoffe sind in Luft und Nahrung ohnehin reichlich vorhanden. Umso sinnvoller ist es, das Wasser – unser wichtigstes Transport- und Reinigungsmittel – so sauber wie möglich zu konsumieren. Denn wenn Sie das Wasser nicht filtern, sind Sie selbst der Filter.

Warum EVOfilter statt Mineralwasser?

Mineralwasser wird oft als hochwertige Alternative zu Leitungswasser betrachtet, jedoch gibt es wichtige Aspekte zu bedenken:

 

  1. Regulatorische Anforderungen:
    Die Mineralwasserverordnung regelt nur etwa 20 Grenzwerte, was weniger ist als die Vorschriften für Leitungswasser. Leitungswasser unterliegt strengeren Kontrollen, was die Sicherheit und Qualität betrifft.
  2. Verpackung und Umweltbelastung:
    Viele Mineralwässer werden in Plastikflaschen abgefüllt, welche zur Umweltverschmutzung beitragen können. Zudem können Stoffe wie Mikroplastik oder Weichmacher ins Wasser gelangen. Glasflaschen sind zwar eine Alternative, jedoch haben sie durch den Herstellungs- und Transportprozess eine höhere CO₂-Belastung, wenn sie nicht ausreichend oft wiederverwendet werden.
  3. Praktische Aspekte:
    Der Einsatz eines Filtersystems wie EVOfilter kann den Alltag erleichtern, da Sie keine schweren Wasserflaschen mehr kaufen oder tragen müssen. Zudem haben Sie jederzeit Zugang zu gefiltertem Wasser direkt aus dem Hahn.
  4. Flexibilität und Kosten:
    Mit einem Filtersystem sparen Sie langfristig Geld, da keine wiederholten Käufe von Flaschenwasser nötig sind. Es ist zudem eine nachhaltigere Option, da weniger Abfall entsteht.

 

Der EVOfilter bietet Ihnen somit eine einfache, umweltfreundliche und wirtschaftliche Möglichkeit, Ihr Trinkwasser bequem zu Hause aufzubereiten.

Sind Mineralien im Trinkwasser wichtig? Was sagt die Wissenschaft?

Bedeutung der Mineralien im Wasser

 

Mineralien sind wichtig – doch es kommt darauf an, in welcher Form sie aufgenommen werden. Im Trinkwasser gilt es zu unterscheiden, welche Mineralien vom Körper genutzt werden können und welche eher eine Belastung darstellen könnten. Beim Evofilter bleiben nur jene Mineralien im Wasser, die potenziell verwertbar sind.

 

Mineralien aus Wasser und Nahrung

 

In Trink- und Mineralwasser sind Mineralstoffe wie Kalzium und Magnesium in unterschiedlichen Mengen enthalten. Eine Studie der Universität Paderborn im Auftrag des Forum Trinkwasser e.V. untersuchte die Bedeutung von Wasser für die Mineralstoffversorgung. Ergebnis: Mineralarmes Wasser eignet sich besonders gut zur Flüssigkeitszufuhr, während die Mineralstoffversorgung hauptsächlich über feste Nahrung erfolgt. Wichtig sind sogenannte organisch gebundene, biologisch verfügbare Mineralien.

 

Belastung durch anorganische Mineralien

 

Anorganische Mineralsalze im Wasser sind für den Körper oft schwer verwertbar und könnten sogar eine Belastung darstellen. Sie können sich beispielsweise an Kristallen anlagern, die Bildung von Ablagerungen begünstigen oder zu Steinbildungen beitragen. Ähnlich wie Wasserleitungen bei hohem Kalkgehalt verkalken, könnten sich auch im Körper Rückstände absetzen.

 

Unterschied zwischen organischen und anorganischen Mineralien

 

Wie bei allen Nährstoffen gilt: In organisch gebundener Form, etwa über Pflanzen, sind Mineralien in der Regel besser verfügbar. Pflanzen enthalten zudem sekundäre Stoffe, die die Aufnahme unterstützen können – ähnlich wie Vitamin D3 zusammen mit K2 besser wirkt. Vergleichbar ist auch Vitamin C: Als isolierte Ascorbinsäure wird es schlechter aufgenommen, im Apfel jedoch deutlich besser. So verhält es sich auch mit Mineralien: Nicht organisch gebundene Mineralien aus Wasser können weniger gut aufgenommen werden und müssen über die Nieren ausgeschieden werden. Überschüsse könnten sich im Körper ablagern und unter Umständen zu Steinbildungen beitragen.

 

Beispiel: Osmotischer Druck

 

Das Beispiel mit der Gurke im destillierten Wasser zeigt den osmotischen Druck: Zellen regulieren ihren Salzgehalt ständig im Austausch mit ihrer Umgebung. Daraus zu schliessen, dass destilliertes Wasser grundsätzlich schädlich für den Menschen ist, wäre jedoch nicht korrekt. Salzreserven im Körper verhindern in der Regel ein Ungleichgewicht. Millionen Menschen trinken destilliertes Wasser ohne erkennbare Probleme – manche berichten sogar von positiven Erfahrungen. Auch der Hydrologe Prof. Vincent wies darauf hin, dass Reinigungsprozesse im Körper mit reinem Wasser besonders effektiv ablaufen könnten. Zudem ist nanofiltriertes Wasser nicht destilliert, da es weiterhin Spurenelemente enthält.

 

Stimmen von Ärzten und Forschern

 

Viele Ärztinnen, Ärzte und Forschende vertreten die Ansicht, dass weiches, mineralarmes Wasser tiefer in Gewebe eindringen und Ablagerungen vermeiden könnte. Dr. Charles Mayo von der Mayo-Klinik schrieb, dass hartes Wasser mit Fetten unlösliche Verbindungen bilden könne, die den Stoffwechsel und Organe belasten und Steinbildungen begünstigen könnten. Auch die österreichische Zeitschrift „Gesundheit“ sowie Dr. Barbara Hendel weisen auf mögliche Vorteile mineralarmen Wassers hin.

 

Einschätzung der WHO

 

Die WHO hebt hervor, dass es keine gesicherten Belege für gesundheitliche Vorteile mineralreicher Wässer gibt. Negative Folgen von mineralarmem Wasser sind bisher nicht bekannt. Mineralstoffe werden überwiegend über die Nahrung aufgenommen. Eine ausgewogene Ernährung liefert ausreichend Vitamine und Mineralien – und reines Wasser kann seine wichtigste Aufgabe erfüllen: den Körper zu reinigen und mit Flüssigkeit zu versorgen.

Können wir Menschen überhaupt Mineralien über Trinkwasser effizient aufnehmen?

Diese Frage hat sich das renommierte Institut NIH, National Library of Medicine, gestellt. Mediziner und Wissenschaftler vertrauen dieser Institution.

 

Außerdem gingen im Auftrag des Forum Trinkwasser e.V. (eines der größten Trinkwasservereine von Deutschland) Wissenschaftler der Universität Paderborn unter Leitung von Professor Helmut Heseker der Frage nach, welche Bedeutung Wasser für die Deckung des Mineralstoffbedarfs hat. Die Langfassung der Studie befindet sich im Anhang. Die Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, dass mineralarmes Wasser ideal zur Deckung des Flüssigkeitsbedarfs ist. Der Bedarf der Bundesbürger an den wichtigsten Mineralstoffen wird in erster Linie durch feste Nahrung gedeckt. Sogenannte “organische” biologisch verfügbare Mineralien.

 

Zusammengefasst:

 

Mineralien im Trinkwasser entsprechen höchstens 10% bei Kalzium und 7% bei Magnesium der empfohlenen Tagesdosis bei 2 Litern am Tag. Die meisten Spurenelemente sind nicht mal nachweisbar und wissenschaftlich bewiesen, dass sie nicht gut durch Trinkwasser vom Menschen aufgenommen werden können.

 

Hier die Deutsche Zusammenfassung und hier geht es zur kompletten Originalstudie.

 

Der Beitrag von Trinkwasser zur Mineralernährung des Menschen – Trinkwasser und Gesundheit, Band 3 – NCBI-Bücherregal

 

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK216589/

Zur Studie zur ernährungsphysiologischen Bedeutung von Trinkwasser in Deutschland

Gibt es unabhängigen Studien wieviel Mineralien im Trinkwasser sein sollten?
  1. Nerbrand et al. (2003): Der Einfluss von Calcium und Magnesium in Trinkwasser auf kardiovaskuläre Risikofaktoren
    Zusammenfassung: Diese Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen dem erhöhten Gehalt an Calcium und Magnesium im Trinkwasser und kardiovaskulären Risikofaktoren bei Personen in Gebieten mit weichem und hartem Wasser. Die Ergebnisse zeigen, dass ein signifikanter Zusammenhang zwischen der erhöhten Calciumkonzentration im Wasser und wesentlichen kardiovaskulären Risikofaktoren besteht, während Magnesium im Wasser oder Mineralien in der Ernährung keinen vergleichbaren Einfluss zeigten. Dies deutet darauf hin, dass hohes Calcium im Trinkwasser ein komplexer Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen sein könnte.
  2. Morr et al. (2006): Calciumgehalt in Flaschen- und Leitungswasser
    Zusammenfassung: Diese Studie befasst sich mit den Calciumkonzentrationen in Flaschen- und Leitungswasser und deren Relevanz für medizinische Behandlungen. Die Ergebnisse zeigen, dass der Calciumgehalt stark variiert und in "Langlebigkeitszonen" Russlands typischerweise bei nur 8-20 mg/L liegt. Dies legt nahe, dass niedrige Calciumkonzentrationen im Trinkwasser mit einer höheren Lebenserwartung korrelieren könnten.
  3. Druzhyak (2005): Wasser für Gesundheit und Langlebigkeit
    Zusammenfassung: Druzhyak hebt hervor, dass die Calciumkonzentrationen in den Trinkwasservorkommen von Regionen mit hoher Lebenserwartung in Russland äusserst gering sind (8-20 mg/L). Dies unterstützt die Hypothese, dass ein niedriger Mineralstoffgehalt im Trinkwasser möglicherweise zur Gesundheit und Langlebigkeit beitragen könnte.
  4. Siener et al. (2004): Mineralwasser und das Risiko von Calciumoxalatkristallisation
    Zusammenfassung: Diese Studie untersuchte, wie ein mineralstoffreiches Wasser (mit hohen Konzentrationen von Magnesium, Calcium und Bicarbonat) die Urinzusammensetzung beeinflusst. Es zeigte sich, dass der Konsum solcher Wässer die Risiken für die Bildung von Calciumoxalatkristallen erhöhen kann. Dies deutet darauf hin, dass ein hoher Mineralstoffgehalt im Wasser bei der Entstehung von Harnsteinen eine Rolle spielen könnte.
  5. Bellizzi et al. (1998): Einfluss von Wasserhärte auf Nierensteinrisiko
    Zusammenfassung: Diese Untersuchung analysierte die Auswirkungen von hartem und weichem Wasser auf die Harnzusammensetzung bei Patienten mit idiopathischer Nephrolithiasis. Die Ergebnisse zeigen, dass hartes Wasser die Kalziumkonzentration im Urin signifikant erhöht, was das Risiko für die Bildung von Kalziumsteinen erhöht. Weiches Wasser (z. B. Fiuggi-Wasser) wird aufgrund seines niedrigeren Risikoprofils als vorteilhafter eingestuft.

Diese Studien deuten darauf hin, dass ein niedriger Mineralstoffgehalt im Trinkwasser potenziell förderlich sein könnte, insbesondere in Bezug auf kardiovaskuläre Erkrankungen und Nierensteine.

Die Bedeutung des Wassers und dessen Qualität im menschlichen Organismus

Wasser im menschlichen Körper

 

Unser Organismus besteht im mittleren Lebensalter zu rund 70 % aus Wasser. Bei Säuglingen beträgt der Anteil etwa 80 %, im hohen Alter rund 60 %. Diese Grössenordnungen verdeutlichen die zentrale Bedeutung des Wassers.

 

Auch auf unserem Planeten zeigt sich ein ähnliches Bild: Etwa drei Viertel der Erdoberfläche sind von Wasser bedeckt, nur ein Viertel besteht aus Land. Pflanzen enthalten je nach Art zwischen 20 % und nahezu 100 % Wasser. Selbst Steine und Metalle sind nicht völlig wasserfrei.

 

Aufgaben des Wassers

 

Im Körper erfüllt Wasser zahlreiche Funktionen:

  • Wärmeleitung und Temperaturausgleich
  • Transport- und Lösungsmittel
  • Puffer- und Schutzsystem
  • Polsterung und Füllstoff
  • Reinigungsvehikel

 

Besonders die Reinigungsfunktion ist entscheidend. Pro Tag werden in den Nieren etwa 180 Liter Flüssigkeit gefiltert, wovon rund 178 Liter resorbiert werden. So bleiben wichtige Stoffe im Körper, während harnpflichtige Substanzen wie Salze, Harnsäure, Schwermetalle und Abbauprodukte ausgeschieden werden.

 

Belastung der Nieren

 

Können die Nieren diese Arbeit nicht mehr bewältigen, droht eine schleichende Vergiftung des Körpers. Müdigkeit, Konzentrationsschwäche oder Bluthochdruck können erste Anzeichen sein. Belastend wirken vor allem zusätzliche Salze oder Schwermetalle aus Nahrung und Getränken, da sie die feinen Nierenkanälchen überlasten können.

 

Anorganische und organische Mineralien

 

Ein zentrales Problem liegt in der Unterscheidung zwischen organisch gebundenen und anorganischen Mineralien. Letztere sind für den Organismus schwer verwertbar und können sich im Körper ablagern – ähnlich wie Kalk in Leitungen. Organisch gebundene Mineralien, wie sie in Pflanzen vorkommen, sind besser verfügbar. Daher bindet auch die pharmazeutische Industrie Mineralien an organische Stoffe wie Citrat oder Gluconat, um die Bioverfügbarkeit zu erhöhen.

 

Überversorgung und ihre Folgen

 

Ein Übermass an anorganischen Mineralien kann das Blutmilieu verändern: Der pH-Wert steigt, der elektrische Widerstand (rho-Wert) sinkt. Solche Bedingungen begünstigen Gefässerkrankungen und Alterungsprozesse. Der wachsende Konsum mineralreicher Wässer steht in Zusammenhang mit einer Zunahme von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zu viel Materie – sei es in Form von Mineralien oder auch im Verkehr – führt zum „Stau“, der den Fluss des Lebens behindert. 

 

Trinkwasserqualität

 

Sauberes Trinkwasser sollte frei von Schwermetallen, Pestiziden, Bakterien und anderen Schadstoffen sein – und zugleich möglichst wenig anorganische Mineralien enthalten. Der Mineralbedarf wird über pflanzliche und tierische Lebensmittel gedeckt. Wasser hingegen dient in erster Linie als Lösungs- und Reinigungsmittel.

 

Forschungsergebnisse

 

Prof. L.C. Vincent vom anthropologischen Institut der Universität Paris zeigte in jahrzehntelanger Forschung, dass Versuchstiere gesünder blieben und länger lebten, wenn sie mineralarmes Wasser erhielten. Bei mineralreichem Wasser traten dagegen häufiger Störungen auf.

 

Fazit

 

Mineralarmes Wasser kann als wertvolle Reinigungshilfe für Körper und Geist betrachtet werden. Unter den verfügbaren Methoden gilt die Umkehrosmose als effektivste Möglichkeit, um solches Wasser zu gewinnen. Vielleicht führt wirklich sauberes Wasser nicht nur zu körperlicher Klarheit, sondern auch zu geistiger.

Was sind die Potentiellen Gefahren von Ionisatoren und können Sie Schadstoffe filtern?

Ionisatoren werden oft genutzt, um den pH-Wert von Wasser zu verändern und es alkalisch zu machen. Dabei gibt es einige Punkte, die berücksichtigt werden sollten:

 

  1. pH-Veränderungen des Wassers: Ionisatoren verändern den natürlichen pH-Wert des Wassers, was auf lange Sicht Auswirkungen auf den Körper haben könnte. Dabei sollte bedacht werden, dass der Körper über natürliche Mechanismen zur Regulierung des Säure-Basen-Haushalts verfügt.
  2. Filtration von Schadstoffen: Ionisatoren verwenden in der Regel Aktivkohlefilter, die in bestimmten Fällen nur größere Partikel oder Verunreinigungen bis zu einer bestimmten Größe entfernen können. Dies bedeutet, dass potenzielle Schadstoffe wie Schwermetalle, Chemikalien oder Mikroplastik möglicherweise nicht vollständig entfernt werden.
  3. Wissenschaftliche Grundlagen: Aktuell gibt es keine einheitliche wissenschaftliche Meinung über die gesundheitlichen Vorteile von ionisiertem Wasser. Bei der Auswahl eines Wasseraufbereitungssystems ist es sinnvoll, den Fokus auf Technologien zu legen, die unabhängig überprüft wurden und bestimmte Verunreinigungen effektiv entfernen können.
  4. Sicherheit der Nutzung: Es ist wichtig, sicherzustellen, dass Wasseraufbereitungssysteme auf ihre Filterleistung und mögliche Auswirkungen auf die Wasserqualität geprüft sind. Systeme, die zusätzliche Verunreinigungen filtern, könnten für eine zuverlässige Wasseraufbereitung sinnvoller sein.

 

Zusammenfassend ist es empfehlenswert, sich vor dem Kauf eines Ionisators gut zu informieren und mögliche Alternativen zu prüfen, die Schadstoffe effizienter entfernen oder nachhaltiger sind.

Warum ist die oft angegebene Porengrösse von 0,1 Nanometer bei herkömmlichen Umkehrosmosemembranen nicht korrekt?

In der Werbung wird häufig behauptet, Umkehrosmosemembranen hätten eine Porengrösse von 0,0001 Mikrometer, was 0,1 Nanometer entspricht. Diese Angabe entspricht jedoch nicht der physikalischen Realität und ist wissenschaftlich nicht haltbar. Sie wird häufig zu rein marketingtechnischen Zwecken verwendet und führt bei vielen Konsumentinnen und Konsumenten zu einem falschen Verständnis darüber, wie Umkehrosmose tatsächlich funktioniert.

 

Umkehrosmosemembranen bestehen aus mehreren Schichten, wobei die trennaktive Schicht aus einem dichten Polyamid besteht. Diese Schicht wird durch ein spezielles Verfahren hergestellt, bei dem sich zwei chemische Komponenten an einer Grenzfläche zu einem dichten Polymerfilm verbinden. Darunter liegt eine mechanisch stabile Trägerschicht aus Polysulfon oder Polyethersulfon, welche die Membran stützt, aber selbst keine Trennfunktion übernimmt.

 

In der aktiven Polyamidschicht befinden sich keine offenen Poren, wie man sie etwa von einem Sieb oder Filter kennt. Stattdessen ist die Struktur amorph und dicht, vergleichbar mit einem engmaschigen Netz auf molekularer Ebene. Der Transport von Wasser erfolgt nicht durch Poren, sondern über einen sogenannten Lösungsdiffusionsmechanismus. Dabei lösen sich Wassermoleküle aufgrund ihrer geringen Grösse und Polarität in der Polymermatrix der Membran ein, diffundieren durch das Material und treten auf der anderen Seite wieder aus. Dieser Prozess ist nur für bestimmte Moleküle möglich, insbesondere für Wasser. Gelöste Salze, Schwermetalle, Arzneimittelrückstände oder andere Schadstoffe werden entweder aufgrund ihrer Grösse oder aufgrund fehlender chemischer Löslichkeit im Polymer zurückgehalten.

 

Ein einzelnes Wassermolekül besitzt einen effektiven Durchmesser von etwa 0,275 Nanometer. Eine Membran mit echten Poren von nur 0,1 Nanometer würde selbst Wasser vollständig zurückhalten, was die Funktion der Umkehrosmose unmöglich machen würde. Die oft zitierte Porengrösse von 0,1 Nanometer ist daher kein realer physikalischer Wert, sondern eine rechnerisch abgeleitete Näherung auf Basis der Rückhalterate gegenüber bestimmten Molekülen. Diese Angabe hat sich über die Jahre im Marketing eingebürgert, entspricht aber nicht der tatsächlichen Struktur und Funktion der Membran.

 

Die Evodrop setzt bei der Angabe der effektiven Trenncharakteristik bewusst auf wissenschaftlich fundierte Werte. Unsere Membranen weisen eine effektive molekulare Trennschärfe von etwa 0,5 Nanometer auf. Dieser Wert basiert auf realen physikalischen Eigenschaften der verwendeten Materialien, auf Messungen und auf der Analyse der tatsächlichen Molekülgrössen, die zurückgehalten oder durchgelassen werden. Damit garantieren wir nicht nur Transparenz, sondern auch technische Genauigkeit, welche für Anwendungen im Bereich der Wasseraufbereitung zentral ist.

 

Folgende wissenschaftliche Quellen belegen diesen Zusammenhang und die physikalischen Grundlagen moderner Membrantechnologie:

  • Mulder M. (1996). Basic Principles of Membrane Technology. Kluwer Academic Publishers
  • Baker R. W. (2004). Membrane Technology and Applications. Wiley
  • Werber J. R., Osuji C. O., Elimelech M. (2016). The critical need for increased selectivity, not increased water permeability, for desalination membranes. Environmental Science and Technology Letters
  • Park H. B. et al. (2006). Polymers with cavities tuned for fast selective transport of small molecules and ions. Science
  • Freeman B. D. (1999). Basis of permeability and selectivity tradeoff in polymeric gas separation membranes. Macromolecules
Ist die Filterung ab der ersten Sekunde bereits bei voller Leistung?

Für die bestmögliche Filtrationsleistung empfehlen wir eine 30-sekündige Vorspülzeit.

 

Bei einer Stagnation von über einer Woche empfiehlt es sich das Wasser für eine Minute vorlaufen zu lassen. Die Membranen entspannen sich bei Nicht-Gebrauch. Im Fachjargon nennt man dieses Phänomen «TDS-Gap». Die Membranen entspannen sich nach einer gewissen Zeit, aufgrund des Stillstandes von Wasserdruck und Pumpendruck.

 

Infolgedessen empfehlen wir die Membranen für ca. 30 Sekunden vorlaufen zu lassen.

 

Das Vorspülwasser kann bedenkenlos für die Bewässerung der Hauspflanzen verwendet werden.

Müssen die Filter ausgewechselt werden? Wie häufig und wieviel kostet das?

Nach 10'000 Litern oder spätestens nach 5 Jahren bei einer Wasserhärte von bis zu 40°fH muss der Filter gewartet werden. Die Kosten für das Ersatzkit sind 499CHF. Für 699CHF wird die Wartung durch unseren Servicetechniker durchgeführt und für 990CHF kann man die Garantie um weitere fünf Jahre verlängern, wenn das gewünscht wird.

 

Garantie des EVOfilter beträgt fünf Jahre. Die Garantie ist verlängerbar. Achtung, nicht wie bei der Konkurrenz wie z .B. Truu Water nur auf das Gehäuse, sondern bei uns auf das ganze System.

Wie weiss ich, wann die Wartung fällig ist?

Der EVOfilter meldet sich nach 10’000 Liter mit einem akustischen Signal beim Gebrauch des Filters. Der Vorfilter und die beiden Membranen sollten dann innerhalb den kommenden 2000 Liter gewechselt werden.

Kann ich den EVOfilter auch selber warten?

Die Filterwartung geschieht über ein Bayonet-Verschluss kinderleicht in zwei Minuten.

Wo wird der EVOfilter installiert?

Der EVOfilter wird an einen beliebigen Wasseranschluss in Ihrem Haus installiert. Das kann die Küche, der Keller oder das Bad sein. Der EVOfilter wird nicht direkt an die Haupteingangswasserleitung im Haus installiert!

Was benötige ich für die Installation vom EVOfilter?

Sie benötigen einen Kaltwasseranschluss, eine Steckdose, genug Platz für den Filter und ein Abwasser-Siphon.

Kann ich die Installation auch selber vornehmen?

Natürlich überlassen wir Ihnen die Wahl der Installation und Sie können den EVOfilter selber installieren. Dennoch empfehlen wir die fachgerechte Installation durch eine Sanitär-Fachperson, welche Ihnen auch die Garantie auf die Installation gewährleisten kann.

Wie lange habe ich Garantie auf den EVOfilter?

Wir bieten fünf Jahre Garantie auf den gesamten Filter, sofern der Filter ordnungsgemäss installiert wurde und auch sinngemäss verwendet wird. Optional und gegen einen Aufpreis kann die Garantie um weitere fünf Jahre verlängert werden.

Wie wird sichergestellt, dass genau der Filter bzw. das System nicht selber plötzlich zum Bakterienherd wird?

Das System wird alle vier Stunden automatisch gespült, damit sich keine Bakterien ablagern und vermehren können – Schweizer Norm ist einmal täglich. Somit sind wir enorm über den SVGW-gerichteten Werten. Zudem ist unsere Membran kleiner als die Bakterien und danach können sich keine mehr bilden. Schliesslich garantiert der Aufbau der Evodrop-Membran eine konstante Filterleistung, weil diese aufgrund der grösseren Angriffsfläche nicht verschmutzt und verstopft, wie dies beispielsweise bei herkömmlichen Umkehrosmose-Anlagen vorkommen kann. Als letztes besitzt das Evodrop-System einen kleinen Keimfilter, um keimfreies Wasser zu gewährleisten. Wo hingegen die Konkurrenz entweder keine Lösung bietet oder aber das Wasser paradoxerweise mit UV bestrahlen. Zu guter Letzt sind sämtliche Schläuche im EVOfilter mit einer natürlichen Antikeimbeschichtung verarbeitet, sodass sich keine Bakterien im gesamten System absetzen können. Der EVOfilter besitzt insgesamt vier eigene patentierte Technologien, welche ihn zum besten und sichersten Filter auf dem Markt positionieren.

Kann der Filter auch in einer Mietwohnung eingebaut werden? Welche Kombination würden Sie in diesem Fall empfehlen? Brauche ich einen getrennten Wasserhahn?

Sie können dies auch problemlos für eine Mietwohnung nutzen. Im Preis inbegriffen ist alles, vom Installationskit bis hin zu einem neuen Wasserhahn. Bei einer Mietwohnung empfehlen wir jedoch einen 3-in-1 Wasserhahn zu kaufen (über uns oder Sanitär), damit man kein separates Loch bohren muss. Im Online-Shop finden Sie unser Angebot für verschiedene Wasserhähne. Alternativ kann bequem beim Stöpsel oder Seifendispenser einen kleinen separaten Hahnen installiert werden, ohne das ein Loch nötig ist. Die Anlage kann problemlos zurück gebaut und mitgenommen werden.

Wie kann ich einen EVOfilter kaufen?

Sie können sich gerne telefonisch bei uns melden, eine E-Mail schreiben oder einen Filter direkt über unseren Webshop bestellen.

Wie sollte der optimale PH-Wert sein?

Der pH-Wert beschreibt, ob eine Flüssigkeit sauer, neutral oder basisch ist. Trinkwasser bewegt sich natürlicherweise im leicht sauren bis neutralen Bereich. Dieser Bereich ist technisch normal und sensorisch unproblematisch.

 

Das durch Evodrop gefilterte Wasser weist typischerweise einen pH-Wert von rund 6,5 bis 7,0 auf. Dieser Wert liegt innerhalb der natürlichen Spannbreite vieler Getränke und Lebensmittel.

 

Wichtig ist dabei eine sachliche Einordnung:
Der gemessene pH-Wert eines Getränks erlaubt keine Aussage darüber, wie dieses im menschlichen Körper verarbeitet wird. Der Säure-Basen-Haushalt des Körpers wird durch komplexe physiologische Mechanismen reguliert und nicht direkt durch den pH-Wert einzelner Getränke beeinflusst.

 

Ein bekanntes Beispiel aus der Ernährungslehre verdeutlicht dies: Zitronensaft weist einen niedrigen pH-Wert auf, wird im Stoffwechsel jedoch anders verarbeitet, als es der Messwert vermuten lässt. Dieses Beispiel zeigt, dass der pH-Wert eines Lebensmittels kein verlässlicher Indikator für seine physiologische Einordnung ist.

 

Auch viele Früchte und Gemüse liegen im pH-Bereich zwischen etwa 5,5 und 7,5, ohne dass dies ihre Qualität oder Verträglichkeit beeinträchtigt.

Warum basisches Wasser kritisch zu betrachten ist

Geraete zur Herstellung von sogenanntem basischem Wasser erhoehen den pH-Wert, indem sie dem Wasser zusaetzliche, meist anorganische Mineralstoffe zufuehren. Dadurch steigt die Mineralstoffkonzentration und in der Folge der pH-Wert. Diese technische Veraenderung des Wassers wird oft mit gesundheitlichen Vorteilen beworben, ist jedoch wissenschaftlich umstritten.

 

Ein zentraler Punkt ist die physiologische Rolle des Magens. Der menschliche Magen arbeitet unter stark sauren Bedingungen mit einem pH-Wert von etwa 1.5 bis 2. Diese Saeure ist essenziell fuer die Eiweissverdauung, die Abtoetung von Keimen und die Mineralstoffaufnahme. Wird regelmaessig stark basisches Wasser konsumiert, muss der Magen diese Basen neutralisieren. Das fuehrt nicht zu einer Entlastung, sondern im Gegenteil zu einer vermehrten Saeureproduktion als Ausgleichsreaktion.

 

Wichtig ist dabei eine klare begriffliche Trennung:

Basisches Wasser mit pH-Werten ueber 8 und zugesetzten anorganischen Mineralien ist nicht mit frischem Obst und Gemuese gleichzusetzen. Pflanzliche Lebensmittel enthalten organisch gebundene Mineralstoffe und liegen typischerweise in einem pH-Bereich von etwa 5.5 bis maximal 7. Ihre Wirkung im Stoffwechsel ist grundlegend anders und kann nicht auf technisches, alkalisiertes Wasser uebertragen werden.

 

Wissenschaftlicher Hintergrund und Einordnung

Der gesundheitliche Nutzen von basischem Wasser wird in der Fachwelt uneinheitlich beurteilt. Bis heute fehlen belastbare Langzeitstudien, die einen nachhaltigen gesundheitlichen Vorteil durch dauerhaft erhoehten Trinkwasser-pH belegen. Bekannt ist hingegen, dass Wasser mit hohem Gehalt an Calcium oder Magnesium unter bestimmten Bedingungen mit Sauerstoff reagiert und dadurch der pH-Wert ansteigt. Ob diese Veraenderung sinnvoll ist, haengt nicht von Marketingversprechen, sondern von physiologischen Notwendigkeiten ab und diese bestehen beim gesunden Menschen in der Regel nicht.

 

Kritisch betrachtet wird auch die elektrolytische Trennung von Wasser in einen sauren und einen basischen Anteil. Mehrere Fachleute weisen darauf hin, dass diese kuenstliche Polarisierung des Wassers weder dem natuerlichen Trinkwasser noch der menschlichen Physiologie entspricht.

 

Einordnung von Filtertechnik

Unbestritten ist der Nutzen hochwertiger Wasserfilter zur Reduktion von Schadstoffen und unerwuenschten Rueckstaenden. Die Optimierung der Wasserqualitaet sollte sich jedoch auf Reinheit, sensorische Qualitaet und Schadstoffreduktion konzentrieren, nicht auf eine forcierte pH-Manipulation. Ein Filter ist sinnvoll. Eine Elektrolyse mit Aufspaltung in saures und basisches Wasser hingegen ist aus wissenschaftlicher Sicht nicht zwingend begruendbar.

 

Fachliche Stimme aus der Wissenschaft

In diesem Zusammenhang lohnt sich der Blick auf kritische Fachbeitraege, etwa von Jordan Petrow. Er vereint medizinische und ingenieurwissenschaftliche Perspektiven und setzt sich seit Jahrzehnten mit systemischen Zusammenhaengen in der Physiologie auseinander. Seine Ausfuehrungen hinterfragen vereinfachte Konzepte wie die pauschale Alkalisierung des Koerpers und ordnen sie in einen groesseren physiologischen Kontext ein.

 

Risiken und Gegenpositionen

Es gibt keine belastbaren Belege dafuer, dass basisches Wasser den Koerper dauerhaft „entsaeuert“. Der Koerper reguliert seinen Saeure Basen Haushalt hochpraezise ueber Lunge, Nieren und Puffersysteme. Eine externe Manipulation ueber Trinkwasser ist im Alltag weder notwendig noch besonders wirksam und kann im Extremfall kontraproduktiv sein.

 

Konkrete Empfehlung

Aus fachlicher und juristischer Sicht ist es ratsam, bei Aussagen zu basischem Wasser Zurueckhaltung zu ueben. Sinnvoll ist die Fokussierung auf sauberes, schadstofffreies Trinkwasser ohne unnötige chemische oder elektrolytische Veraenderung. Wer sich vertiefend informieren moechte, sollte auf unabhaengige Fachquellen und wissenschaftliche Diskussionen zurueckgreifen und Marketingversprechen kritisch hinterfragen.

EVOcharge

Was zeichnet den EVOcharge aus und worin liegt sein technologischer Ansatz?

Der EVOcharge ist ein technisches Zusatzmodul zur physikalischen Wasserveredelung. Er arbeitet mit einer präzise gesteuerten Strömungsführung, bei der das Wasser über eine speziell entwickelte Düse in eine definierte Rotationsbewegung versetzt wird. Diese Rotation erfolgt mit bis zu 3.000 Umdrehungen pro Minute und dient dazu, eine gleichmässige, reproduzierbare Flussdynamik im Wasser zu erzeugen.

 

Die eingesetzte Düse ist hochwertig verarbeitet und mit einem inertem Edelmetall beschichtet, das ausschliesslich materialtechnischen und hygienischen Zwecken dient. Es findet keine Stoffabgabe an das Wasser statt. Der zugrunde liegende Steuerungsalgorithmus regelt die Strömung so, dass Turbulenzen reduziert und laminare sowie rotatorische Flussanteile gezielt kombiniert werden.

 

Vergleich mit natürlichen Strömungsprozessen

Die erzeugte Strömungsform orientiert sich an bekannten hydrodynamischen Prinzipien, wie sie in natürlichen Fliessgewässern auftreten können. Der Vergleich mit längeren Fliessstrecken dient ausschliesslich der Veranschaulichung der Strömungsdynamik und stellt keine naturwissenschaftliche Gleichsetzung oder qualitative Bewertung dar.

 

Physikalische Wirkung, keine chemische Veränderung

Der EVOcharge verändert weder den pH-Wert noch die Mineralstoffzusammensetzung oder andere chemische Parameter des Wassers. Es handelt sich um eine rein physikalische Beeinflussung der Strömungs- und Bewegungsstruktur des Wassers. Begriffe wie „Struktur“ oder „Dynamik“ beziehen sich in diesem Zusammenhang ausschliesslich auf mess- und beschreibbare physikalische Eigenschaften der Wasserbewegung, nicht auf biologische oder medizinische Wirkungen.

 

Stabilität der erzeugten Strömungseigenschaften

Die durch den EVOcharge erzeugte Strömungsordnung bleibt für eine gewisse Zeit nach dem Durchfluss erhalten, insbesondere solange das Wasser nicht erneut stark verwirbelt oder mechanisch beeinflusst wird. Diese Eigenschaft unterscheidet sich von rein statischen oder passiven Methoden, bei denen Effekte unmittelbar nach dem Abfüllen verloren gehen können. Aussagen zur Stabilität beziehen sich ausschliesslich auf physikalische Beobachtungen unter definierten Bedingungen.

 

Einordnung externer Anerkennungen

Der EVOcharge wurde im Rahmen einer Fachveranstaltung im Bereich Wassertechnologie als innovative Lösung im Segment der physikalischen Wasserveredelung vorgestellt und ausgezeichnet. Diese Anerkennung bezieht sich auf das technische Konzept und den ingenieurwissenschaftlichen Ansatz, nicht auf gesundheitliche oder medizinische Wirkversprechen.

 

Abgrenzung zu gesundheitlichen Aussagen

Der EVOcharge ist kein Medizinprodukt und ersetzt keine medizinische Behandlung. Aussagen zur besseren Aufnahme, Zellwirkung oder gesundheitlichen Effekten werden nicht gemacht. Hinweise auf eine mögliche veränderte Wahrnehmung des Wassers beziehen sich ausschliesslich auf sensorische und physikalische Eigenschaften wie Flussverhalten oder Mundgefühl, die individuell unterschiedlich wahrgenommen werden können.

Was sagt die Wissenschaft zur sogenannten Clusterbildung von Wasser?

In der naturwissenschaftlichen Forschung ist gut belegt, dass Wassermoleküle über Wasserstoffbrückenbindungen miteinander wechselwirken. Diese Wechselwirkungen führen dazu, dass sich Wassermoleküle temporär in bevorzugten Anordnungen organisieren. In der Fachliteratur wird in diesem Zusammenhang häufig von molekularen Netzwerken oder Clustern gesprochen.

 

Diese Anordnungen sind nicht starr, sondern dynamisch. Sie entstehen, verändern sich und lösen sich fortlaufend wieder auf. Genau diese Beweglichkeit prägt viele der bekannten physikalischen Eigenschaften von Wasser.

 

Wissenschaftlicher Hintergrund

Untersuchungen mit spektroskopischen Methoden wie Infrarot- und Raman-Spektroskopie sowie molekulardynamische Simulationen zeigen, dass Wasser keine zufällige Ansammlung einzelner Moleküle ist. Vielmehr handelt es sich um ein fein abgestimmtes System aus ständig wechselnden Wechselwirkungen.

 

Diese Erkenntnisse helfen, das besondere Verhalten von Wasser besser zu verstehen, etwa seine Lösungsfähigkeit, Oberflächenspannung und Reaktionsdynamik. Die beschriebenen Cluster sind dabei keine isolierten Einheiten, sondern Momentaufnahmen innerhalb eines kontinuierlichen Prozesses.

 

Sachliche Abgrenzung

Der aktuelle Stand der Wissenschaft beschreibt diese molekularen Anordnungen bewusst als temporär und situationsabhängig. Daraus lassen sich keine Aussagen über dauerhaft stabile Strukturen oder spezifische gesundheitliche Wirkungen ableiten. Entsprechend werden aus dem Begriff Wasser-Clustering keine medizinischen oder therapeutischen Versprechen abgeleitet.

 

Diese Zurückhaltung stellt keine Einschränkung dar, sondern entspricht einer sauberen wissenschaftlichen Methodik und einer realistischen Einordnung der Forschungsergebnisse.

 

Einordnung bei Evodrop

Evodrop bezieht sich auf diese wissenschaftlichen Grundlagen, ohne sie zu vereinfachen oder zu überdehnen. Im Fokus stehen nachvollziehbare physikalische Prozesse wie Bewegung, Strömung und Dynamik des Wassers. Aussagen zu biologischen oder gesundheitlichen Effekten werden bewusst nicht getroffen.

 

 

    Was sind die Wissenschaftliche Meilensteine in der Erforschung der Wasserorganisation?
    1. Pionierarbeit: Warner (1970)
      In seinem bahnbrechenden Artikel „Structured Water in Biological Systems“ (Annual Reports in Medicinal Chemistry) zeigte Warner, dass Wasser in biologischen Systemen geordnete Muster annimmt. Diese Muster interagieren direkt mit biomolekularen Prozessen und unterstreichen, wie zentral diese Organisation für lebende Systeme ist. (Quelle: PDF «structured water)
    2. Fundamentale Modelle: Frank (1970)
      Eine weitere bahnbrechende Arbeit in Science analysierte die molekulare Struktur von Wasser und zeigte, wie sich Wassermoleküle zu dynamischen, strukturellen Netzwerken organisieren können. Frank legte damit den Grundstein für das Verständnis der Multidimensionalität von Wasser als chemisches und physikalisches Medium. (Quelle: PDF «structured water)
    3. Strukturelle Netzwerke: Neidle et al. (1980)
      Diese Arbeit in Nature demonstrierte hochstrukturierte Wassernetzwerke in DNA-Dinukleosid-Komplexen. Diese Netzwerke offenbaren, wie Wasser auf molekularer Ebene mit biologischen Makromolekülen interagiert und deren Stabilität sowie Funktionalität unterstützt. (Quelle: PDF «structured water)
    4. Spezifische Molekülcluster: Kristinailyte et al. (2017)
      Mithilfe von NMR- und FTIR-Techniken untersuchte diese Studie in der Journal of Molecular Liquids die Clusterbildung von Wassermolekülen. Sie zeigte, dass Wasser nanoskalige Strukturen bildet, die sich unter verschiedenen Bedingungen dynamisch verändern und spezifische Eigenschaften aufweisen. (Quelle: PDF «structured water)
    5. Reaktion auf elektromagnetische Felder: Montagnier et al. (2015)
      Nobelpreisträger Luc Montagnier und Kollegen belegten, dass Wasser die Fähigkeit besitzt, elektromagnetische Signale zu empfangen und in spezifischen molekularen Organisationen zu speichern. Diese Ergebnisse erweitern das Verständnis der aktiven Rolle von Wasser in biologischen Prozessen. (Quelle: PDF «structured water)
    6. Wechselwirkungen durch äussere Reize: Gramatikov et al. (1992)
      In der Fresenius Journal of Analytical Chemistry wurde erforscht, wie äussere Faktoren wie Temperatur oder chemische Veränderungen die molekulare Organisation von Wasser beeinflussen. Diese Studien beweisen, dass Wasser aktiv auf Umgebungsbedingungen reagiert und seine molekulare Struktur dynamisch anpasst. (Quelle: PDF «structured water)
    7. Netzwerke und unpolare Substanzen: Muller (1988)
      In einer Studie im Journal of Solution Chemistry wurde gezeigt, wie Wasser sich um unpolare Moleküle organisiert. Diese Beobachtungen verdeutlichen die Vielschichtigkeit der molekularen Interaktionen von Wasser. (Quelle: PDF «structured water)
    8. Quanteneffekte in Wasser: Del Giudice et al. (2005)
      Die Autoren führten in Electromagnetic Biology and Medicine ein Modell der kohärenten Quantenelektrodynamik ein. Sie zeigten, dass die molekulare Organisation von Wasser nicht nur durch klassische Mechanismen wie Wasserstoffbrücken, sondern auch durch quantenphysikalische Phänomene geprägt wird.(Quelle: PDF «structured water)
    9. Oberflächeninteraktionen: Tarov et al. (2005)
      Diese Arbeit zeigte, wie hydrophobe und hydrophile Oberflächen die molekulare Struktur von Wasser beeinflussen. Die Autoren dokumentierten, dass Wasser in Kontakt mit solchen Oberflächen geordnete Schichten bildet, die in ihrer Funktion einzigartig sind.(Quelle: PDF «structured water)
    10. Elektrische Eigenschaften: Tychinsky (2011)
      In einer umfassenden Analyse im Water Journal wurde nachgewiesen, dass Wassermoleküle in spezifischen Organisationen eine aussergewöhnlich hohe elektrische Suszeptibilität aufweisen, die auf eine erweiterte molekulare Ordnung hinweist. (Quelle: PDF «structured water)
    11. Spektrale Signaturen: Segarra-Martí et al. (2013)
      Diese Studie in Molecular Physics zeigte, dass molekulare Wasserorganisation spezifische Absorptions- und Fluoreszenzspektren erzeugt, die als molekulare „Fingerabdrücke“ dienen. Dies weist auf die Präzision der strukturellen Dynamik in Wasser hin. (Quelle: PDF «structured water)
    12. Supramolekulare Architekturen: Elia et al. (2016)
      Durch gezielte externe Stimulation schufen diese Autoren in der Water Journal supramolekulare Architekturen in Wasser. Diese Strukturen weisen eine hohe Stabilität und Komplexität auf, die weit über einfache molekulare Bindungen hinausgehen.(Quelle: PDF «structured water)
    13. Wasserstoffreiche Wassercluster: Ignatov et al. (2024)
      Eine aktuelle Studie in Water untersucht die Clusterbildung in wasserstoffreichem Wasser (HRW) mithilfe von NMR- und DFT-Analysen. Die Ergebnisse zeigen die Bildung stabiler Clusterstrukturen, die die molekulare Dynamik und mögliche medizinische Anwendungen von strukturiertem Wasser weiter untermauern (Quelle: PDF «structured water)
    Welche Faktoren tragen neben Wasserstoffbrücken zur molekularen Organisation von Wasser bei?

    Wasserstoffbrückenbindungen gelten als zentrales Strukturmerkmal von Wasser und erklären viele seiner bekannten Eigenschaften. Sie stellen jedoch keinen isolierten Mechanismus dar, sondern wirken im Zusammenspiel mit weiteren physikalischen Kräften, die das Verhalten von Wasser auf molekularer Ebene beeinflussen.

     

    Zusätzliche Wechselwirkungen, die in der Forschung diskutiert werden, sind unter anderem:

     

    Van-der-Waals-Wechselwirkungen

    Diese schwachen intermolekularen Kräfte tragen zur kurzfristigen Stabilisierung molekularer Anordnungen bei und beeinflussen die räumliche Orientierung von Wassermolekülen. Sie werden in der physikalischen Chemie routinemässig zur Beschreibung kollektiver Effekte herangezogen.

     

    Quantenphysikalische Modelle

    Einige theoretische Arbeiten, unter anderem von Del Giudice und Kollegen, untersuchen quantenphysikalische Beschreibungsansätze zur Dynamik von Wasser. Diese Modelle werden als theoretische Erweiterungen klassischer Konzepte diskutiert und dienen dem besseren Verständnis komplexer Wechselwirkungen, ohne als allgemein akzeptierter Standard zu gelten.

     

    Elektromagnetische Einflüsse

    Einzelne Studien befassen sich mit der Frage, wie elektromagnetische Felder molekulare Anordnungen in Wasser beeinflussen können. Solche Arbeiten erweitern den Blick auf Wasser als physikalisches System, werden jedoch weiterhin kritisch geprüft und wissenschaftlich eingeordnet.

     

    Oberflächeninteraktionen

    Gut etabliert ist die Beobachtung, dass hydrophile und hydrophobe Oberflächen das Verhalten von Wasser lokal verändern können. In Grenzflächenbereichen bilden sich geordnete Molekülschichten, die sich messbar von frei beweglichem Volumenwasser unterscheiden.

     

    Wissenschaftliche Einordnung

    Die genannten Forschungsarbeiten nutzen etablierte experimentelle und theoretische Methoden wie Spektroskopie, Modellrechnungen und Oberflächenanalysen. Sie tragen dazu bei, Wasser nicht als einfache Flüssigkeit, sondern als dynamisches, reaktionsfähiges System zu verstehen.

     

    Dabei handelt es sich um ein aktives Forschungsfeld mit unterschiedlichen Modellen und Interpretationen. Die beschriebenen Effekte werden kontextabhängig betrachtet und nicht als universell stabile Zustände verstanden.

      Warum gibt es einen Hype um sogenanntes „strukturiertes Wasser“ oder H3O2-Wasser?

      Der Begriff „strukturiertes Wasser“ sowie Bezeichnungen wie H3O2 oder „hexagonales Wasser“ werden in verschiedenen Publikationen und Marketingdarstellungen verwendet, um eine angeblich besondere Form von Wasser zu beschreiben.

       

      Ausgangspunkt dieser Darstellungen ist häufig die Beobachtung, dass der menschliche Körper zu einem grossen Teil aus Wasser besteht und dass Wasser innerhalb biologischer Systeme, etwa in Zellen, in hochgeordneten Umgebungen vorkommt.

       

      Aus dieser Tatsache wird teils die Annahme abgeleitet, dass Trinkwasser ebenfalls in einer speziellen, dauerhaft geordneten Struktur vorliegen müsse, um dem Körper besonders zuträglich zu sein. Dabei wird suggeriert, dass Wassermoleküle in stabilen Clustern organisiert seien und sich dadurch grundlegend von gewöhnlichem H₂O unterscheiden.

       

      Einordnung der behaupteten Vorteile

      Befürworter von sogenanntem strukturiertem Wasser schreiben ihm teilweise eine verbesserte Hydratationsfähigkeit oder eine leichtere Aufnahme durch Zellen zu. Darüber hinaus werden vereinzelt Effekte wie gesteigertes Energieempfinden, Unterstützung zellulärer Prozesse oder eine erleichterte Ausscheidung von Stoffwechselprodukten behauptet. Für diese Aussagen liegen jedoch keine allgemein anerkannten wissenschaftlichen Belege vor.

       

      Wissenschaftlich unbestritten ist, dass Wasser in biologischen Systemen eine zentrale Rolle spielt. Daraus lässt sich jedoch nicht ableiten, dass Trinkwasser in einer spezifischen, dauerhaft stabilen Struktur vorliegen muss oder kann, um diese Funktionen zu erfüllen.

       

      Bezug zu Quellwasser

      Häufig wird strukturiertes Wasser mit natürlichem Quellwasser verglichen. Dabei wird argumentiert, dass Wasser durch den Fluss über Gestein, durch Druck, Bewegung und mineralische Umgebung besondere physikalische Eigenschaften annimmt.

       

      Solche Vergleiche dienen vor allem der Veranschaulichung natürlicher Prozesse. Sie stellen jedoch keinen Nachweis dar, dass Quellwasser oder sogenanntes H3O2-Wasser eine klar definierte, stabile molekulare Sonderstruktur besitzt.

       

      Wissenschaftlich betrachtet verändert sich Wasser fortlaufend in Abhängigkeit von Temperatur, Druck, Bewegung und Umgebung. Diese Dynamik ist ein grundlegendes Merkmal von Wasser und kein Hinweis auf einen dauerhaft „strukturierten“ Zustand im Sinne spezieller Clusterformen.

       

      Rolle alternativer Konzepte

      Die Popularität des Begriffs strukturiertes Wasser ist auch auf Strömungen aus der Alternativmedizin und angrenzenden Bereichen zurückzuführen. Dort wird Wasser teilweise mit Begriffen wie Entgiftung, Reduktion von oxidativem Stress oder Harmonisierung biologischer Prozesse in Verbindung gebracht. Solche Konzepte basieren häufig auf vereinfachten oder nicht wissenschaftlich anerkannten Erklärungsmodellen.

       

      Verknüpfung mit Anti-Aging und Leistungssteigerung
      Ein weiterer Aspekt des Hypes besteht in der Annahme, strukturiertes Wasser könne Alterungsprozesse verlangsamen oder die körperliche Leistungsfähigkeit steigern. Diese Vorstellungen werden meist mit Wirkungen auf freie Radikale oder den Zellstoffwechsel begründet. Auch hierfür fehlen belastbare wissenschaftliche Nachweise.

       

      Einordnung aus Sicht von Evodrop

      Evodrop grenzt sich klar von solchen Wirkversprechen ab. Aussagen zu strukturiertem Wasser, H3O2 oder hexagonalem Wasser werden nicht als medizinische oder gesundheitliche Eigenschaften verstanden. Evodrop orientiert sich an nachweisbaren physikalischen Grundlagen der Wasseraufbereitung und vermeidet bewusst unbelegte oder spekulative Behauptungen.

       

      Fließendes Wasser energetisiert Mineralien (MaxPlanck Institut) (PDF)

      Gibt es wissenschaftliche Hinweise für strukturiertes Wasser und ist Wasser in menschlichen Zellen organisiert?

      Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es gut untersuchte Hinweise darauf, dass Wasser in biologischen Systemen, insbesondere innerhalb von Zellen, nicht vollständig ungeordnet vorliegt. Vielmehr zeigt die Forschung, dass Wassermoleküle in unmittelbarer Nähe von Biomolekülen bestimmte geordnete Anordnungen einnehmen können. Diese Organisation ist kontextabhängig, dynamisch und Teil normaler zellulärer Prozesse.

       

      Geordnete Wasserschichten an Biomolekülen

      In menschlichen Zellen bildet Wasser sogenannte Hydratationsschichten um Proteine, Nukleinsäuren und andere Makromoleküle. Diese Wassermoleküle sind räumlich und energetisch anders organisiert als frei bewegliches Volumenwasser. Solche Hydratationsschichten sind ein etablierter Bestandteil der Biochemie und tragen zur Stabilität, Faltung und Funktion von Biomolekülen bei, etwa bei enzymatischen Reaktionen oder der strukturellen Integrität von Zellbestandteilen.

       

      Einordnung der EZ-Wasser-Hypothese

      Der Biophysiker Gerald Pollack hat das Konzept des sogenannten Exclusion Zone Wassers beschrieben, bei dem Wasser in der Nähe bestimmter Oberflächen eine geordnete, von gelösten Stoffen teilweise ausgeschlossene Zone bildet. Diese Hypothese wird in der wissenschaftlichen Gemeinschaft diskutiert und weiter untersucht. Sie stellt einen theoretischen Ansatz dar, der versucht, Beobachtungen an Grenzflächen zu erklären, ist jedoch kein allgemein anerkannter Beweis für einen eigenständigen, dauerhaft stabilen Wasserzustand im Körper.

       

      Bedeutung geordneter Wasseranordnungen

      Dass Wasser in der Nähe von Zellmembranen, Proteinen oder anderen Strukturen zeitweise geordnet ist, gilt als Bestandteil normaler physikalisch-chemischer Wechselwirkungen. Solche Anordnungen ermöglichen effiziente biochemische Prozesse und unterstützen die Funktionsfähigkeit zellulärer Systeme. Daraus lassen sich jedoch keine direkten Aussagen über spezifische gesundheitliche Wirkungen oder therapeutische Effekte ableiten.

       

      Dynamik statt Stabilität

      Ein zentrales Merkmal dieser Wasseranordnungen ist ihre Dynamik. Die Strukturen sind nicht dauerhaft stabil, sondern verändern sich kontinuierlich in Abhängigkeit von Temperatur, Ladungsverhältnissen, molekularen Wechselwirkungen und zellulären Anforderungen. Diese Flexibilität ist ein grundlegender Bestandteil biologischer Systeme und kein Hinweis auf einen dauerhaft „strukturierten“ Zustand von Wasser.

       

      Einordnung aus Sicht von Evodrop

      Evodrop unterscheidet klar zwischen wissenschaftlich beschriebenen Wasserorganisationen in biologischen Systemen und spekulativen Aussagen über strukturiertes Trinkwasser. Hinweise auf geordnete Wasseranordnungen in Zellen werden nicht als Beleg für gesundheitliche Wirkversprechen verstanden. Evodrop orientiert sich an nachweisbaren physikalischen Grundlagen und verzichtet bewusst auf medizinische oder therapeutische Aussagen.

       

      Zusammenfassung

      Die Forschung zeigt, dass Wasser in biologischen Systemen lokal und temporär geordnet sein kann, insbesondere in der Nähe von Biomolekülen. Diese Organisation ist Teil normaler physikalisch-chemischer Prozesse und hochdynamisch. Aussagen über dauerhaft strukturiertes Wasser oder spezifische gesundheitliche Effekte lassen sich daraus nicht ableiten.

      Warum wird bei der Wasseraufbereitung der Einsatz von UV-Licht kritisch diskutiert und weshalb setzt Evodrop auf eine alternative, physikalische Lösung wie EVOCharge?

      UV-Licht wird in der Wasseraufbereitung häufig zur Inaktivierung von Mikroorganismen eingesetzt. Dabei werden durch kurzwellige UV-Strahlung die Nukleinsäuren von Bakterien und Viren geschädigt, sodass diese sich nicht weiter vermehren können. Dieses Verfahren ist technisch etabliert und wird insbesondere in der Trinkwasserhygiene angewendet.

       

      Gleichzeitig ist zu beachten, dass UV-Behandlung ausschliesslich eine desinfizierende Massnahme darstellt. Sie verändert keine chemischen Verunreinigungen, entfernt keine Schadstoffe und beeinflusst auch nicht die mineralische Zusammensetzung des Wassers. Zudem wirkt UV-Licht nicht selektiv auf Mikroorganismen allein, sondern stellt generell eine hochenergetische Strahlung dar, die physikalische Eigenschaften von Wasser beeinflussen kann. Wie relevant diese Veränderungen für die praktische Nutzung von Trinkwasser sind, wird in der Fachwelt unterschiedlich bewertet.

       

      Evodrop verfolgt daher einen anderen Ansatz. Anstatt Wasser mit energiereicher Strahlung zu behandeln, setzt EVOCharge auf eine rein physikalische Veredelung durch kontrollierte Strömung und Rotation. Dabei wird das Wasser in Bewegung versetzt, ohne es chemisch zu verändern oder ionisierender Strahlung auszusetzen. Dieser Ansatz orientiert sich an natürlichen Fliessprozessen und zielt darauf ab, die physikalische Dynamik des Wassers zu optimieren, nicht dessen biologische oder medizinische Wirkung.

       

      Evodrop macht ausdrücklich keine Aussagen über Effekte auf Zellen, DNA, Immunsystem oder Krankheitsprozesse. Aussagen zu Wasser als biologischem oder therapeutischem Wirkstoff werden vermieden. EVOCharge ist kein medizinisches Verfahren und ersetzt keine hygienische Desinfektion dort, wo diese gesetzlich oder technisch erforderlich ist.

       

      Klarstellung zu häufig zitierten Konzepten

      In der öffentlichen Diskussion werden UV-Behandlung und Wasserveredelung teilweise mit Begriffen wie „Informationsverlust“, „Biophotonen“ oder „Zellwasserstruktur“ verknüpft. Diese Konzepte entstammen unterschiedlichen wissenschaftlichen oder theoretischen Ansätzen, sind jedoch nicht Bestandteil allgemein anerkannter Trinkwasser-Normen und erlauben keine belastbaren Aussagen über gesundheitliche Wirkungen von UV-behandeltem Wasser.

       

      Evodrop distanziert sich ausdrücklich von solchen Interpretationen und beschränkt sich auf nachvollziehbare, physikalisch beschreibbare Prozesse im Rahmen der Wasseraufbereitung.

        Muss ich den EVOcharge warten oder ersetzen?

        Wenn Sie den EVOcharge konform an das Kaltwassersystem und nach einem effizienten Filtersystem (unsere Empfehlung: EVOfilter/EVOdrink) installiert haben, ist der EVOcharge komplett service- und wartungsfrei.

          Wie wird der EVOcharge installiert?

          Der EVOcharge wird einfach nach unserem EVOfilter/EVOdrink oder einem ähnlichen Filtersystem angeschlossen. Dank einfachen Push-In-Verbindungen wird ein Schlauch in den Eingang und ein Schlauch in den Ausgang des EVOcharge eingesteckt.

            Kann ich den EVOcharge selber installieren?

            Der EVOcharge ist einfach zu installieren. Mit den richtigen Schlauchverbindungen kann der EVOcharge ganz simpel und ohne handwerkliches Geschick installiert werden.

              Hat Wasser nach dem Durchfluss durch den EVOcharge einen veränderten Sauerstoffgehalt?

              Durch den Durchfluss durch den EVOcharge wird das Wasser in eine intensive, kontrollierte Rotationsbewegung versetzt. Diese Bewegung erhöht die Kontaktfläche zwischen Wasser und Umgebungsluft, insbesondere im Bereich des Wasserhahns und unmittelbar nach dem Austritt des Wassers.

               

              Unter bestimmten Bedingungen kann dies dazu führen, dass sich mehr gelöster Sauerstoff im Wasser befindet. Messungen zeigen, dass der gelöste Sauerstoffgehalt abhängig von Faktoren wie Wassertemperatur, Ausgangswasser und Durchflussmenge variieren kann.

               

              Der EVOcharge selbst fügt dem Wasser keinen Sauerstoff hinzu und verändert keine chemische Zusammensetzung des Wassers. Beobachtete Veränderungen betreffen ausschliesslich physikalische Parameter, insbesondere die Durchmischung und den Kontakt mit der Umgebungsluft.

                Warum ist die Dauer der physikalischen Wasserveredelung begrenzt und wovon hängt sie ab?

                Die durch den EVOcharge erzeugte physikalische Veredelung des Wassers basiert auf kontrollierter Strömung und Rotation. Dadurch erhält das Wasser eine veränderte Bewegungs- und Flussdynamik. Diese physikalischen Eigenschaften bleiben nicht unbegrenzt erhalten, sondern sind abhängig von äusseren Einflüssen wie Lagerung, Bewegung, Temperatur und Kontakt mit Luft oder Oberflächen.

                 

                Beobachtungen zur zeitlichen Stabilität

                Unter ruhigen Bedingungen, beispielsweise bei Lagerung in einem geschlossenen Gefäss ohne erneute starke Verwirbelung, können bestimmte physikalische Eigenschaften des Wassers über einen begrenzten Zeitraum erhalten bleiben. Die Dauer kann variieren und hängt vom Ausgangswasser sowie den Umgebungsbedingungen ab.

                 

                Vergleich mit anderen Methoden

                Im Vergleich zu rein passiven Methoden wie statischen Verwirblern, Steinen oder Karaffen, bei denen Effekte häufig nur unmittelbar im Gefäss selbst beobachtet werden, erzeugt der EVOcharge eine aktive Strömungsdynamik. Dadurch kann sich die wahrnehmbare physikalische Eigenschaft des Wassers auch nach dem Abfüllen noch für eine gewisse Zeit zeigen, solange keine erneute starke mechanische Beeinflussung erfolgt.

                 

                Einordnung externer Untersuchungen

                Untersuchungen verschiedener Institute befassen sich mit der Beschreibung physikalischer Eigenschaften von Wasser unter unterschiedlichen Bedingungen. Solche Analysen liefern Hinweise auf Unterschiede zwischen Wasserproben, stellen jedoch keine allgemein anerkannten Nachweise für dauerhaft stabile Wasserstrukturen dar. Entsprechend werden diese Ergebnisse als Beobachtungen und nicht als absolute oder universelle Aussagen interpretiert.

                 

                Klare Abgrenzung

                Evodrop macht keine Aussagen über dauerhaft stabile Wasserstrukturen über Wochen oder Monate hinweg und keine Superlative im Vergleich zu anderen Wasserquellen. Begriffe wie Struktur oder Veredelung beziehen sich ausschliesslich auf physikalische Eigenschaften der Bewegung und Dynamik des Wassers, nicht auf chemische, biologische oder gesundheitliche Wirkungen.

                 

                Zusammenfassung

                Die durch den EVOcharge erzeugte physikalische Wasserveredelung ist zeitlich begrenzt und abhängig von den jeweiligen Lager- und Nutzungsbedingungen. Sie unterscheidet sich von statischen Methoden durch ihre aktive Strömungserzeugung, ohne den Anspruch einer dauerhaft fixierten Struktur zu erheben.

                  Warum wird über strukturiertes Wasser gesprochen und gibt es wissenschaftliche Erkenntnisse dazu?

                  Wasser besitzt aufgrund seiner molekularen Eigenschaften ein aussergewöhnlich komplexes Verhalten. Wassermoleküle sind polar und stehen über Wasserstoffbrückenbindungen in ständigem Austausch. Zusätzlich wirken weitere physikalische Kräfte wie Van-der-Waals- und Dipol-Dipol-Wechselwirkungen. Diese Kombination führt dazu, dass Wasser nicht als statisches Medium, sondern als dynamisches System beschrieben wird.

                   

                  In der physikalischen Chemie und Molekularforschung wird seit Jahrzehnten untersucht, wie sich Wassermoleküle temporär zu grösseren Anordnungen zusammenschliessen. Solche kurzlebigen Anordnungen werden häufig als Cluster bezeichnet. Sie entstehen und verändern sich fortlaufend in Abhängigkeit von Umgebungseinflüssen wie Temperatur, Druck, Bewegung, Oberflächenkontakt oder gelösten Ionen.

                   

                  Experimentelle und theoretische Untersuchungen

                  Zur Untersuchung dieser molekularen Anordnungen werden etablierte Methoden wie Kernspinresonanz (NMR), Infrarotspektroskopie (FTIR), Molekulardynamik-Simulationen und quantenchemische Modelle eingesetzt. Diese Verfahren zeigen, dass Wasser in bestimmten Umgebungen bevorzugte Anordnungen von zwei, mehreren oder auch grösseren Gruppen von Wassermolekülen bildet. Besonders häufig werden Konfigurationen mit mehreren Molekülen beschrieben, ohne dass es sich dabei um dauerhaft stabile Zustände handelt.

                   

                  Einfluss von Umgebung und gelösten Stoffen

                  Die Forschung zeigt zudem, dass gelöste Ionen wie Calcium, Magnesium oder andere Mineralien die lokale Organisation von Wassermolekülen beeinflussen können. Um solche Ionen bilden sich sogenannte Hydrathüllen, in denen Wassermoleküle anders angeordnet sind als im freien Volumenwasser. Diese Effekte sind gut beschrieben und Bestandteil der klassischen Wasserchemie.

                   

                  Dynamik statt Fixierung

                  Ein zentrales Merkmal aller beschriebenen Wassercluster ist ihre Dynamik. Sie sind nicht dauerhaft stabil, sondern Teil eines sich ständig neu einstellenden Gleichgewichts. Veränderungen der physikalischen oder chemischen Rahmenbedingungen führen dazu, dass sich diese Anordnungen neu bilden oder wieder auflösen. Wasser passt sich somit kontinuierlich seiner Umgebung an.

                   

                  Einordnung

                  Die wissenschaftliche Forschung bestätigt, dass Wasser auf molekularer Ebene hochdynamisch organisiert ist und über kurzzeitige Anordnungen verfügt. Aussagen über dauerhaft „strukturiertes“ Wasser oder spezifische gesundheitliche Wirkungen lassen sich daraus jedoch nicht ableiten. Der Begriff strukturiertes Wasser wird daher vor allem als vereinfachte Beschreibung komplexer physikalischer Prozesse verwendet.

                   

                  Zusammenfassung

                  Wasser ist ein dynamisches System mit temporären molekularen Anordnungen, die durch moderne Mess- und Modellverfahren untersucht werden. Diese Erkenntnisse vertiefen das physikalische Verständnis von Wasser und sind relevant für Chemie, Materialwissenschaften und technische Anwendungen – ohne daraus medizinische oder therapeutische Aussagen abzuleiten.

                    EVOtransform

                    Was passiert im EVOtransform?

                    Im EVOtransform wird das Wasser durch patentierte Rotationsdüsen in eine intensive physikalische Bewegung versetzt. Dabei entstehen hohe Strömungs- und Umwälzkräfte, die das Wasser aktiv durchmischen und in einen dynamischen Fliesszustand bringen. Das Verfahren ist rein physikalisch und verändert weder die chemische Zusammensetzung noch den Mineralgehalt des Wassers.

                     

                    Die erzeugte Strömung orientiert sich an natürlichen Bewegungsformen, wie sie in fliessenden Gewässern vorkommen. Zur Veranschaulichung wird dieser Prozess häufig mit einem natürlichen Bachlauf über eine längere Strecke verglichen. Dieser Vergleich dient ausschliesslich der Beschreibung der Intensität und Kontinuität der Wasserbewegung und stellt keine naturwissenschaftliche Gleichsetzung dar.

                     

                    Durch die physikalische Umwälzung kann das natürliche Kalk-Kohlensäure-Gleichgewicht des Wassers beeinflusst werden. In der Praxis kann dies dazu beitragen, dass sich kalkhaltige Ablagerungen weniger stark an Oberflächen anlagern. Der Prozess erfolgt ohne chemische Zusätze und basiert auf bekannten physikalisch-chemischen Zusammenhängen.

                     

                    Viele Anwenderinnen und Anwender beschreiben das behandelte Wasser als weich und angenehm im Geschmack. Diese Wahrnehmung ist subjektiv und kann individuell unterschiedlich sein.

                     

                    Der EVOtransform wurde von unabhängigen Instituten technisch untersucht. Die Prüfungen beziehen sich auf physikalische Eigenschaften des Wassers und die Funktionsweise des Verfahrens. Evodrop macht keine Aussagen zu medizinischen, biologischen oder gesundheitlichen Wirkungen.

                      Was unterscheidet den EVOtransform von herkömmlichen Verwirblern oder Magnetisierern?

                      Patentierte Rotationsdüsen-Technologie

                      Im Unterschied zu vielen am Markt erhältlichen Verwirblern oder Magnetisierern, die meist mit statischen Elementen oder einfachen Umlenkungen arbeiten, nutzt der EVOtransform eine patentierte Rotationsdüsen-Technologie. Dabei wird das Wasser aktiv in eine intensive Strömungs- und Umwälzbewegung versetzt. Diese kontrollierte Rotation basiert auf strömungstechnischen Prinzipien und dient der gezielten physikalischen Beeinflussung des Wassers. Der Prozess ist reproduzierbar, technisch definiert und unterscheidet sich grundlegend von passiven Systemen.

                       

                      Aktive statt kurzfristige Effekte

                      Viele einfache Verwirbler erzeugen lediglich eine kurzfristige Bewegung des Wassers direkt im Gerät. Der EVOtransform setzt hingegen auf eine aktive Strömungsdynamik, die nicht nur punktuell wirkt, sondern das Wasser insgesamt in einen bewegten Zustand versetzt. Aussagen zu Dauer oder Stabilität beziehen sich dabei ausschliesslich auf physikalische Eigenschaften der Wasserbewegung und nicht auf chemische, biologische oder gesundheitliche Effekte.

                       

                      Unabhängig technisch untersucht

                      Der EVOtransform wurde von unabhängigen Instituten technisch untersucht. Diese Prüfungen beziehen sich auf die Funktionsweise, die Strömungseigenschaften und die physikalischen Parameter des Wassers. Evodrop leitet daraus keine medizinischen oder gesundheitlichen Aussagen ab. Im Marktumfeld ist eine solche technische Untersuchung bei einfachen Verwirblern oder Magnetisierern nicht selbstverständlich.

                       

                      Rein physikalischer Ansatz

                      Während andere Systeme mit Magnetfeldern, Beschichtungen oder zusätzlichen Komponenten arbeiten, basiert der EVOtransform ausschliesslich auf physikalischer Strömung und Bewegung. Es werden keine Stoffe zugesetzt, keine Mineralien verändert und keine chemischen Prozesse ausgelöst. Der Fokus liegt auf einer naturinspirierten, mechanisch-physikalischen Wasserbehandlung.

                       

                      Qualität, Herkunft und Langlebigkeit

                      Der EVOtransform wird vollständig in der Schweiz gefertigt. Die SwissMade-Produktion gewährleistet hohe Präzision bei der Herstellung aller Komponenten. Zum Einsatz kommt hochwertiger Edelstahl der Güte V4A. Das Gerät ist wartungsfrei konzipiert und auf eine lange Lebensdauer ausgelegt. Evodrop gewährt darauf eine Garantie von 20 Jahren.

                       

                      Zusammenfassung

                      Der EVOtransform unterscheidet sich von herkömmlichen Verwirblern und Magnetisierern durch seinen aktiven, patentierten Strömungsansatz, die rein physikalische Funktionsweise, die hochwertige SwissMade-Ausführung und die technische Überprüfbarkeit. Er verzichtet bewusst auf unbelegte Wirkversprechen und konzentriert sich auf nachvollziehbare Ingenieurtechnik.

                      Welche Vorteile bietet der EVOtransform für Konsumentinnen und Konsumenten?

                      Der EVOtransform arbeitet vollständig ohne Chemikalien und Zusätze. Er stellt damit eine umweltfreundliche Ergänzung zu klassischen Enthärtungssystemen dar, die häufig mit Salz oder Natrium arbeiten. Das Gerät ist wartungsfrei konzipiert und verursacht keine laufenden Betriebskosten.

                       

                      Durch patentierte Rotationsdüsen wird das Wasser in eine aktive physikalische Bewegung versetzt. Diese Bewegung orientiert sich an natürlichen Fliessprozessen und wird zur Veranschaulichung oft mit einem Bachlauf über etwa 20 bis 30 Kilometer verglichen. Der Vergleich dient der Beschreibung der Intensität der Wasserbewegung und stellt keine naturwissenschaftliche Gleichsetzung dar.

                       

                      Die physikalische Umwälzung beeinflusst das Lösungs- und Benetzungsverhalten des Wassers. In der Praxis kann dies dazu beitragen, dass Pflege-, Wasch- und Reinigungsprodukte effizienter genutzt werden. Viele Anwenderinnen und Anwender berichten, dass geringere Mengen an Wasch-, Putz- oder Spülmitteln ausreichen, was den Verbrauch reduziert und den direkten Kontakt mit Reinigungsmitteln im Alltag verringern kann.

                       

                      Auch im täglichen Gebrauch wird das Wasser häufig als weich und angenehm wahrgenommen. Diese sensorische Wahrnehmung ist subjektiv und kann individuell unterschiedlich ausfallen.

                       

                      Wichtige Abgrenzung

                      Der EVOtransform ist kein Enthärtungssystem und verändert weder die Wasserhärte noch den Mineralgehalt des Wassers. Er dient ausschliesslich der physikalischen Wasserbehandlung und der Optimierung des Nutzungserlebnisses. Bei eigener natürlicher Wasserquelle ist der Einsatz eines EVOtransform in der Regel nicht erforderlich.

                       

                      Zusammenfassung

                      Der EVOtransform bietet eine wartungsfreie, chemiefreie und rein physikalische Ergänzung zur Wasseraufbereitung. Er richtet sich an Konsumentinnen und Konsumenten, die Wert auf Umweltfreundlichkeit, hochwertige Technik und ein angenehmes Wassererlebnis im Alltag legen, ohne in die chemische Zusammensetzung des Wassers einzugreifen.

                        Was sind die Wissenschaftliche Meilensteine in der Erforschung der Wasserorganisation?
                        1. Pionierarbeit: Warner (1970)
                          In seinem bahnbrechenden Artikel „Structured Water in Biological Systems“ (Annual Reports in Medicinal Chemistry) beschrieb Warner, dass Wasser in biologischen Systemen geordnete Muster annimmt. Diese Muster interagieren mitbiomolekularen Prozessen und verdeutlichen, wie zentral diese Organisation für lebende Systeme ist. (Quelle: PDF «structured water)
                        2. Fundamentale Modelle: Frank (1970)
                          Eine weitere bahnbrechende Arbeit in Science analysierte die molekulare Struktur von Wasser und zeigte, wie sich Wassermoleküle zu dynamischen, strukturellen Netzwerken organisieren können. Frank legte damit den Grundstein für das Verständnis der Multidimensionalität von Wasser als chemisches und physikalisches Medium. (Quelle: PDF «structured water)
                        3. Strukturelle Netzwerke: Neidle et al. (1980)
                          Diese Arbeit in Nature demonstrierte hochstrukturierte Wassernetzwerke in DNA-Dinukleosid-Komplexen. Diese Netzwerke veranschaulichen, wie Wasser auf molekularer Ebene mit biologischen Makromolekülen interagiert und deren Stabilität sowie Funktionalität unterstützen kann. (Quelle: PDF «structured water)
                        4. Spezifische Molekülcluster: Kristinailyte et al. (2017)
                          Luc Montagnier und Kollegen untersuchten die Wechselwirkung von Wasser mit elektromagnetischen Signalen und diskutierten, dass sich unter bestimmten experimentellen Bedingungen spezifische molekulare Organisationsmuster beobachten lassen. Diese Ergebnisse werden als Teil eines wissenschaftlichen Diskurses eingeordnet und erweitern das Verständnis physikalischer Aspekte von Wasser in komplexen Systemen. (Quelle: PDF «structured water)
                        5. Reaktion auf elektromagnetische Felder: Montagnier et al. (2015)
                          Luc Montagnier und Kollegen untersuchten die Wechselwirkung von Wasser mit elektromagnetischen Signalen und diskutierten, dass sich unter bestimmten experimentellen Bedingungen spezifische molekulare Organisationsmuster beobachten lassen. Diese Ergebnisse werden als Teil eines wissenschaftlichen Diskurses eingeordnet und erweitern das Verständnis physikalischer Aspekte von Wasser in komplexen Systemen. (Quelle: PDF «structured water)
                        6. Wechselwirkungen durch äussere Reize: Gramatikov et al. (1992)
                          Im Fresenius Journal of Analytical Chemistry wurde erforscht, wie äussere Faktoren wie Temperatur oder chemische Veränderungen die molekulare Organisation von Wasser beeinflussen. Diese Studien zeigen, dass Wasser auf Umgebungsbedingungen reagiert und seine molekulare Struktur dynamisch anpasst. (Quelle: PDF «structured water)
                        7. Netzwerke und unpolare Substanzen: Muller (1988)
                          In einer Studie im Journal of Solution Chemistry wurde gezeigt, wie Wasser sich um unpolare Moleküle organisiert. Diese Beobachtungen verdeutlichen die Vielschichtigkeit der molekularen Interaktionen von Wasser. (Quelle: PDF «structured water)
                        8. Quanteneffekte in Wasser: Del Giudice et al. (2005)
                          Die Autoren führten in Electromagnetic Biology and Medicine ein Modell der kohärenten Quantenelektrodynamik ein. Sie schlugen vor, dass die molekulare Organisation von Wasser nicht nur durch klassische Mechanismen wie Wasserstoffbrücken, sondern auch durch quantenphysikalische Modelle beschrieben werden kann. (Quelle: PDF «structured water)
                        9. Oberflächeninteraktionen: Tarov et al. (2005)
                          Diese Arbeit zeigte, wie hydrophobe und hydrophile Oberflächen die molekulare Struktur von Wasser beeinflussen. Die Autoren dokumentierten, dass Wasser in Kontakt mit solchen Oberflächen geordnete Schichten bildet, die sich funktional von Volumenwasser unterscheiden.(Quelle: PDF «structured water)
                        10. Elektrische Eigenschaften: Tychinsky (2011)
                          In einer Analyse im Water Journal wurde beschrieben, dass Wassermoleküle in spezifischen Organisationen eine erhöhte elektrische Suszeptibilität aufweisen, was auf eine erweiterte molekulare Ordnung hinweist. (Quelle: PDF «structured water)
                        11. Spektrale Signaturen: Segarra-Martí et al. (2013)
                          Diese Studie in Molecular Physics zeigte, dass molekulare Wasserorganisation spezifische Absorptions- und Fluoreszenzspektren erzeugt, die als molekulare „Fingerabdrücke“ dienen können. Dies weist auf die Präzision der strukturellen Dynamik in Wasser hin. (Quelle: PDF «structured water)
                        12. Supramolekulare Architekturen: Elia et al. (2016)
                          Durch gezielte externe Stimulation beschrieben diese Autoren im Water Journal supramolekulare Architekturen in Wasser. Diese Strukturen weisen eine erhöhte Stabilität und Komplexität auf, die über einfache molekulare Bindungen hinausgehen.(Quelle: PDF «structured water)
                        13. Wasserstoffreiche Wassercluster: Ignatov et al. (2024)
                          Eine aktuelle Studie in Water untersucht die Clusterbildung in wasserstoffreichem Wasser (HRW) mithilfe von NMR- und DFT-Analysen. Die Ergebnisse zeigen die Bildung stabiler Clusterstrukturen, die die molekulare Dynamik von Wasser weiter charakterisieren. (Quelle: PDF «structured water)
                          Warum ist die molekulare Organisation von Wasser mehr als nur Wasserstoffbrücken?

                          Wasserstoffbrückenbindungen sind ein zentrales Strukturmerkmal von Wasser und erklären viele seiner bekannten physikalischen Eigenschaften. Die moderne Forschung zeigt jedoch, dass sie im Zusammenspiel mit weiteren physikalischen Wechselwirkungen wirken und allein nicht ausreichen, um die gesamte Komplexität der molekularen Organisation von Wasser zu beschreiben.

                           

                          Neben Wasserstoffbrücken werden in der wissenschaftlichen Literatur unter anderem folgende Einflüsse diskutiert:

                           

                          1. Van-der-Waals-Wechselwirkungen:
                            Diese vergleichsweise schwachen intermolekularen Kräfte tragen zur kurzzeitigen Stabilisierung molekularer Anordnungen bei und beeinflussen die räumliche Geometrie von Wassermolekülen. Sie sind ein etablierter Bestandteil physikalisch-chemischer Modelle zur Beschreibung kollektiver Effekte in Flüssigkeiten.
                          2. Quantenphysikalische Modelle:
                            Einige theoretische Arbeiten, unter anderem von Emilio Del Giudice und Kollegen, untersuchen quantenphysikalische Beschreibungsansätze der Wasserdynamik. Diese Modelle erweitern klassische Konzepte und werden als Teil eines wissenschaftlichen Diskurses betrachtet, der komplexe Wechselwirkungen auf molekularer Ebene adressiert.
                          3. Elektromagnetische Einflüsse:
                            Studien wie jene von Luc Montagnier und Mitarbeitern befassen sich mit der Frage, ob und wie elektromagnetische Felder die Organisation von Wassermolekülen unter experimentellen Bedingungen beeinflussen können. Solche Arbeiten werden in der Fachwelt kritisch diskutiert und als explorative Beiträge zur physikalischen Beschreibung von Wasser eingeordnet.
                          4. Oberflächeninteraktionen:
                            Gut dokumentiert ist der Einfluss hydrophiler und hydrophober Oberflächen auf die Anordnung von Wassermolekülen. Untersuchungen, unter anderem von Tarov et al., zeigen, dass sich an Grenzflächen geordnete Wasserschichten bilden, die sich in ihren Eigenschaften von frei beweglichem Volumenwasser unterscheiden.

                           

                          Einordnung der wissenschaftlichen Evidenz

                          Die genannten Arbeiten basieren auf anerkannten experimentellen und theoretischen Methoden wie Spektroskopie, Modellrechnungen und Oberflächenanalysen. Sie verdeutlichen übereinstimmend, dass Wasser ein hochdynamisches System ist, dessen molekulare Organisation aus dem Zusammenspiel mehrerer physikalischer Kräfte entsteht.

                           

                          Diese multidimensionale Betrachtung erweitert das physikalisch-chemische Verständnis von Wasser und erklärt, warum es in biologischen, chemischen und technologischen Kontexten eine besondere Rolle spielt. Evodrop leitet daraus keine medizinischen oder therapeutischen Aussagen ab, sondern versteht diese Erkenntnisse als Ausdruck der aussergewöhnlichen Anpassungsfähigkeit und Vielschichtigkeit von Wasser als physikalisches Medium.

                          Entfernt der EVOtransform den Kalk aus dem Wasser?

                          Nein. Der EVOtransform entfernt keinen Kalk aus dem Wasser und ersetzt keine Enthärtungsanlage. Calcium- und Magnesiumionen bleiben vollständig im Wasser enthalten, ebenso die messbare Wasserhärte.

                           

                          Der EVOtransform wirkt ausschliesslich physikalisch auf das Strömungs- und Bewegungsverhalten des Wassers. Durch die intensive Umwälzung und kontrollierte Strömungsführung verändern sich die Bedingungen, unter denen sich kalkhaltige Ablagerungen bilden können. In der Praxis kann dies dazu beitragen, dass sich Calciumcarbonat weniger stark an Leitungen, Armaturen und Oberflächen anlagert.

                           

                          Die Kalkbildung in Wasser ist ein chemisches Gleichgewicht zwischen gelöstem Calcium, Hydrogencarbonat und Kohlensäure. Der EVOtransform greift dieses Gleichgewicht nicht chemisch an, verändert weder den pH-Wert gezielt noch entfernt er CO₂ aktiv aus dem Wasser. Auch Magnetfelder, elektrische Ströme oder andere magnetohydrodynamische Effekte kommen nicht zum Einsatz.

                           

                          Stattdessen basiert der Effekt auf bekannten physikalischen Zusammenhängen der Strömungsdynamik und Kristallisationsbedingungen. Der Unterschied liegt nicht im Entfernen von Kalk, sondern im veränderten Ablagerungsverhalten.

                           

                          Zusammenfassung

                          Der EVOtransform entkalkt das Wasser nicht. Er kann jedoch dazu beitragen, Kalkablagerungen im Leitungssystem und an Oberflächen zu reduzieren, ohne die Wasserhärte oder den Mineralgehalt zu verändern.

                            Welche Vorteile bietet das Wasser nach dem EVOtransform für den Haushalt?

                            Durch die physikalische Wasserbehandlung mit dem EVOtransform verändern sich die Bedingungen, unter denen sich Kalk im Haushalt an Oberflächen ablagert. In der Praxis kann dies dazu beitragen, dass sich Kalk weniger stark an Rohrleitungen, Armaturen und wasserführenden Systemen festsetzt. Dadurch lassen sich Ablagerungen reduzieren, die langfristig zu erhöhtem Reinigungsaufwand oder Funktionsbeeinträchtigungen führen können.

                             

                            Auch Haushaltsgeräte wie Waschmaschinen, Geschirrspüler, Boiler oder Kaffeemaschinen profitieren davon, wenn sich Kalk weniger stark anlagert. Eine geringere Verkalkung kann die Funktionsfähigkeit der Geräte unterstützen und deren Wartungsaufwand im Alltag verringern. Aussagen zur Lebensdauer beziehen sich auf typische Nutzungserfahrungen und stellen keine Garantie dar.

                             

                            Im täglichen Gebrauch berichten viele Anwenderinnen und Anwender, dass Textilien nach dem Waschen als weicher empfunden werden und dass sich Wasch- und Reinigungsmittel effizienter dosieren lassen. Auch in Geschirrspülmaschinen kann sich der Bedarf an Regeneriersalz und Reinigungsmitteln verringern, während Kalkspuren auf Gläsern und Geschirr weniger stark wahrgenommen werden. Diese Effekte sind abhängig von Wasserqualität, Nutzung und individuellen Einstellungen.

                              Hat mein Wasser nach dem EVOtransform einen höheren Sauerstoffgehalt?

                              Durch die physikalische Umwälzung im EVOtransform wird das Wasser intensiv in Bewegung versetzt. Diese Bewegung kann die Durchmischung des Wassers fördern und den Kontakt mit der Umgebungsluft begünstigen, insbesondere beim Austritt aus dem Wasserhahn.

                               

                              Unter bestimmten Bedingungen kann dies dazu führen, dass sich der Gehalt an gelöstem Sauerstoff im Wasser erhöht. Messwerte zum Sauerstoffgehalt können dabei je nach Ausgangswasser, Wassertemperatur, Durchfluss und Messmethode variieren.

                               

                              Der EVOtransform fügt dem Wasser keinen Sauerstoff hinzu und verändert keine chemische Zusammensetzung. Beobachtete Unterschiede beziehen sich ausschliesslich auf physikalische Effekte der Bewegung und Durchmischung des Wassers.

                               

                              Wichtige Einordnung

                              Angaben zum gelösten Sauerstoff sind rein physikalische Messwerte und stellen keine Aussage über gesundheitliche, biologische oder leistungsbezogene Wirkungen dar.

                               

                              Zusammenfassung

                              Der EVOtransform kann unter bestimmten Bedingungen zu einer veränderten Sauerstoffdurchmischung des Wassers beitragen. Aussagen zu festen Prozentwerten oder gesundheitlichen Effekten werden nicht gemacht.

                                Muss ich den EVOtransform warten oder ersetzen?

                                Nein. Der EVOtransform basiert auf einem rein physikalischen Verfahren ohne den Einsatz von Chemikalien und ist mit korrosions- und erosionsfreiem Material verbaut. Dadurch wird das System wartungsfrei. Zudem erhalten Sie eine Garantie von 20 Jahren auf das System, sofern es nicht abmontiert oder unsachgemäss verwendet wird.

                                  Wie wird der EVOtransform installiert?

                                  Der EVOtransform wird an Ihre Hauptwasserleitung direkt nach der Wasseruhr und dem Sedimentfilter montiert. Wir empfehlen die Montage durch einen zertifizierten Sanitär durchführen zu lassen.

                                    Kann ich den EVOtransform selbst installieren?

                                    Nein. Da man den EVOtransform an die Hauptwasserleitung anschliessen muss und die Montage etwas aufwändiger ist, empfehlen wir die Installation durch einen zertifizierten Sanitär durchführen zu lassen. Für die Installation benötigt man spezielles Werkzeug und ein gewisses Know-How in der Haustechnik. Wenn Sie keinen Sanitär Ihres Vertrauens haben, können wir gerne die Installationen durch einen unserer Fachpartner in Ihrer Nähe organisieren.

                                      Wie lange habe ich Garantie auf den EVOtransform?

                                      Wir bieten 20 Jahre Garantie auf den EVOtransform.

                                        EVOdescale

                                        Warum gehört der EVOdescale zu den leistungsstärksten Kalkschutzsystemen auf dem Markt?

                                        Der EVOdescale wurde in einem akkreditierten Prüflabor nach der DVGW-Prüfnorm W512 untersucht. Dabei wurde eine Kalkschutzwirkung von 94 % gemessen und mit der Bestnote 1 bewertet. Diese Prüfung wurde durch ein unabhängiges Institut im Rahmen der Vorgaben des DVGW durchgeführt.

                                         

                                        Im Vergleich zu anderen am Markt erhältlichen Systemen zeigt sich ein deutlicher Unterschied in der Wirksamkeit. Klassische salzbasierte Enthärtungsanlagen erreichen je nach Betriebsweise typischerweise Kalkschutzwerte im Bereich von etwa 85–90 %. Katalytische Systeme wie CoralForce liegen bei rund 60 %, während Magnetisierer und einfache Verwirbler je nach Anwendung etwa 30–50 % erreichen. Letztere verändern die Kalkstruktur, entfernen den Kalk jedoch nicht aus dem Wasser.

                                         

                                        Der EVOdescale arbeitet ohne Salz, ohne Strom, ohne Abwasser und ohne versteckte Servicekosten. Ergänzt wird das System durch eine 180-Tage-Geld-zurück-Garantie, eine 20-jährige Herstellergarantie sowie die Swiss-Made-Fertigung. Diese Kombination aus geprüfter Wirksamkeit, Nachhaltigkeit und Langlebigkeit macht den EVOdescale zu einer besonders leistungsfähigen Lösung gegen Kalk im Haushalt.

                                         

                                        Ergänzend ist zu beachten, dass salzbasierte Ionentauscher in der Praxis in der Regel erst ab einer Wasserhärte von etwa 25 °fH bzw. 12 °dH empfohlen werden. Grund dafür ist die Natriumzugabe ins Trinkwasser, die mit zunehmender Enthärtungsleistung entsprechend ansteigt.

                                         

                                        Aus diesem Grund wird bei Salzanlagen häufig nur ein Teil des Wassers enthärtet und anschliessend mit unbehandeltem Leitungswasser wieder beigemischt, um den Natriumgehalt im Trinkwasser zu begrenzen. Das bedeutet, dass nicht das gesamte Hauswasser gleichmässig behandelt wird.

                                         

                                        Der EVOdescale arbeitet hingegen ohne Salz und ohne Ionentausch. Es wird das gesamte Wasser im Haushalt behandelt, ohne Natrium einzubringen und ohne Wasser zu verschneiden. Dadurch bleibt die Wasserzusammensetzung unverändert, während gleichzeitig ein hoher Kalkschutz erzielt wird.

                                        Was geschieht in der EVOdescale-Anlage mit Kalk und Mineralien?

                                        In der EVOdescale-Anlage binden sich Calcium- und Magnesiumionen im Wasser an Apfelsäure. Dabei entstehen stabile organische Komplexe, insbesondere Calcium-Malat.
                                        Diese Komplexierung verändert den chemischen Zustand der Mineralien grundlegend.

                                         

                                        Durch die Bindung an Apfelsäure liegen die Mineralien nicht mehr als frei verfügbares Calciumcarbonat vor. Dadurch können sie nicht mehr zu klassischem Kalk (CaCO₃) auskristallisieren und sich an Leitungen, Armaturen oder Oberflächen anlagern.
                                        Die Mineralien bleiben im Wasser, sind jedoch chemisch gebunden.

                                         

                                        Diese organisch gebundenen Mineralien lösen sich unter normalen Betriebs- und Haushaltsbedingungen nicht wieder aus der Bindung, sodass es nicht mehr zur Neubildung von Kalk kommt.

                                         

                                        Das gilt auch bei Erwärmung des Wassers, da die Calciumionen nicht mehr in der für Kalkbildung notwendigen freien Form vorliegen.

                                         

                                        Der entscheidende Unterschied zu physikalischen Umwandlungssystemen besteht darin, dass der Kalk nicht lediglich in seiner Kristallform verändert, sondern chemisch gebunden wird.

                                         

                                        EVOdescale arbeitet damit nicht über Impfkristalle, Magnetisierung oder Verwirbelung, sondern über eine gezielte organische Komplexierung der kalkbildenden Ionen.

                                         

                                        Wichtig:

                                        Die Mineralien werden nicht entfernt, sondern dauerhaft gebunden. Die Wasserzusammensetzung bleibt erhalten, während Kalkablagerungen zuverlässig verhindert werden.

                                         

                                        Klassische salzbasierte Enthärtungsanlagen arbeiten hingegen über Ionentausch. Dabei werden Calcium- und Magnesiumionen unabhängig von ihrer Funktion vollständig aus dem Wasser entfernt und durch Natriumionen ersetzt. Eine selektive Unterscheidung zwischen kalkbildenden Ionen und mineralischen Bestandteilen ist technisch nicht möglich.

                                        Gibt es Fakten und Studien zur im EVOdescale eingesetzten Apfelsäure?

                                        Ja. Die im EVOdescale eingesetzte Apfelsäure ist ein natürlicher, gut untersuchter Stoff, dessen Eigenschaften und Sicherheit umfassend bewertet wurden. Apfelsäure (E296) ist als Lebensmittelzusatzstoff in der Europäischen Union sowie in der Schweiz zugelassen.

                                         

                                        Apfelsäure ist gemäss der EU-Verordnung Nr. 1333/2008 sowie der Schweizer Lebensmittelverordnung (LMV) für den Einsatz in Lebensmitteln zugelassen. Diese Zulassung basiert auf umfangreichen toxikologischen und sicherheitsrelevanten Bewertungen.

                                         

                                        Bewertung durch europäische und internationale Fachgremien
                                        Die EFSA (European Food Safety Authority) hat Apfelsäure und ihre Salze im Rahmen einer Re-Evaluierung erneut geprüft (EFSA Journal 2017;15(3):4727). Die zentralen Ergebnisse lauten:

                                         

                                        • Keine sicherheitsrelevanten Bedenken bei den bewerteten Einsatzmengen
                                        • Keine Notwendigkeit zur Festlegung einer ADI (Acceptable Daily Intake)
                                        • Keine Hinweise auf genotoxische Effekte
                                        • Vollständiger Metabolismus über etablierte biochemische Stoffwechselwege

                                         

                                        Auch die JECFA (Joint FAO/WHO Expert Committee on Food Additives) kommt in ihrer toxikologischen Bewertung von Apfelsäure zu vergleichbaren Ergebnissen. In der WHO Food Additives Series 16 wird festgehalten:

                                         

                                        • Keine toxikologisch relevanten Effekte
                                        • Keine ADI-Beschränkung erforderlich
                                        • Bewertung für den Einsatz in Lebensmitteln

                                         

                                        Diese Bewertungen beziehen sich auf die Sicherheit des Stoffes als solchen und dienen der regulatorischen Einordnung.

                                         

                                        Internationale Einordnung

                                        In den Vereinigten Staaten besitzt Apfelsäure den GRAS-Status (Generally Recognized As Safe) gemäss der FDA. Sie ist dort für zahlreiche Anwendungen zugelassen, unter anderem auch in Getränken mit deutlich höheren Konzentrationen als in technischen Wasserbehandlungsanwendungen.

                                         

                                        Chemikalienrechtliche Registrierung

                                        Darüber hinaus ist Apfelsäure bei der Europäische Chemikalienagentur (ECHA) gemäss der REACH-Verordnung (EG) Nr. 1907/2006 registriert. Diese Registrierung bestätigt die zulässige Verwendung von Apfelsäure in technischen Anwendungen, einschliesslich der Wasserbehandlung.

                                         

                                        Die ECHA-Bewertung regelt die chemikalienrechtliche Sicherheit, Registrierung und Verwendung, stellt jedoch keine medizinische oder gesundheitliche Wirkaussage dar.

                                         

                                        Einordnung im Kontext von Evodrop

                                        Evodrop setzt Apfelsäure ausschliesslich im Rahmen einer technischen Wasserbehandlung ein. Die genannten Bewertungen und Studien belegen die regulatorische Zulässigkeit und chemische Sicherheit des Stoffes, nicht jedoch medizinische oder gesundheitliche Wirkungen des behandelten Wassers.

                                         

                                        Quellen:

                                         

                                        EFSA Food Panel

                                        https://www.efsa.europa.eu/en/call/call-data-re-evaluation-malic-acid-and-malates-e-296-e-350-352-food-additives?utm_source=chatgpt.com

                                         

                                        JECFA (WHO/FAO)

                                        https://apps.who.int/food-additives-contaminants-jecfa-database/Home/Chemical/1453

                                         

                                        FDA

                                        https://www.hfpappexternal.fda.gov/scripts/fdcc/index.cfm?
                                        set=FoodSubstances&id=MALICACIDL&sort=Sortterm_ID&order=ASC&startrow=1&type=basic&search=malic%20acid

                                        Wie wird die Wasserhärte durch Evodrop verändert?

                                        Im Gegensatz zu klassischen salzbasierten Enthärtungsanlagen, bei denen Calcium- und Magnesiumionen durch Natriumionen ausgetauscht werden, arbeitet Evodrop ohne Ionentausch und ohne Salz. Die natürlichen Mineralien bleiben vollständig im Wasser enthalten.

                                         

                                        Stattdessen werden Calcium- und Magnesiumionen durch Apfelsäure chemisch komplexiert. Dabei entstehen stabile organische Komplexe, insbesondere Calcium-Malat und Magnesium-Malat. Diese organisch gebundenen Mineralien sind bis zu 100-fach wasserlöslicher als klassisches Calciumcarbonat (CaCO₃) und stehen damit nicht mehr für die Bildung von Kalkablagerungen zur Verfügung.

                                         

                                        Durch diese Komplexierung bleiben die Mineralien im Wasser gelöst, können sich jedoch nicht mehr als harter Kalk an Leitungen, Armaturen oder Geräten absetzen. Das Wasser verhält sich im Alltag wie weiches Wasser, obwohl die Mineralzusammensetzung erhalten bleibt.

                                         

                                        Auch bei Erwärmung, beispielsweise im Heisswasserbetrieb oder beim Kochen, bleiben die Mineralien überwiegend in der organisch gebundenen Form. Die für Kalkbildung notwendige Reaktion mit Carbonat-Ionen wird dadurch wirksam unterbunden.

                                         

                                        Einordnung der Messwerte

                                        Herkömmliche Teststreifen oder einfache Härtemessungen zeigen weiterhin die ursprüngliche Wasserhärte an, da sie lediglich die Gesamtmenge gelöster Mineralionen erfassen. Sie unterscheiden nicht zwischen frei verfügbaren Härtebildnern und organisch komplexierten Mineralien. Entsprechend bleibt auch der TDS-Wert (Total Dissolved Solids) unverändert.

                                         

                                        Entscheidend ist nicht der Messwert durch billige Teststreifen die nur darauf ausgelegt sind auf Mineralionen zu reagieren, sondern das chemische Verhalten der Mineralien im Wasser:

                                         

                                        Die Mineralien sind gebunden, hoch wasserlöslich und kalkinaktiv – Kalkablagerungen bleiben aus, ohne dass Mineralien entfernt oder Natrium zugeführt wird.

                                        Was ist der Unterschied zu einer herkömmlichen Enthärtungsanlagen (Ionentausch)?

                                        Beide Entkalkungsanlagen erreichen beim Test im deutschen akkreditierten DVGW-Labor eine Entkalkung von mindestens 80 %. Hierbei hat Evodrop mit der Note 1, 100 % erreicht.

                                        Herkömmliche Enthärtungsanlagen entfernen den Kalkgehalt des Wassers durch Ionentausch. Dabei werden positiv geladene Ionen wie Kalzium (Ca²⁺) und Magnesium (Mg²⁺), die für die Wasserhärte verantwortlich sind, durch Natrium-Ionen (Na⁺) ersetzt. Dies führt dazu, dass der Kalkgehalt im Wasser reduziert wird. Allerdings unterscheiden solche Anlagen nicht zwischen erwünschten Mineralien und unerwünschtem Kalk, sodass beides entfernt wird.

                                         

                                        Nachteile einer Entkalkungsanlage oder Enthärtungsanlage mit Salz:

                                        1.  Erhöhter Natriumgehalt im Trinkwasser: Bei der Entkalkung durch Ionenaustausch gelangen Natriumionen ins Trinkwasser, was gesundheitliche Risiken für Menschen mit Bluthochdruck oder Herzproblemen bergen kann.
                                        2. Umweltbelastung durch salzhaltiges Abwasser: Das bei der Regeneration entstehende salz- und chloridhaltige Abwasser kann wie mehrfach in verschiedensten Studien nachgewiesen Gewässer und Ökosysteme schädigen.
                                        3. Hoher Wasserverbrauch bei der Regeneration: Die Regeneration des Harzes erfordert zusätzliches Wasser, was zu einem höheren Wasserverbrauch und einer unnötigen Belastung der Ressourcen führt.
                                        4. Regelmässige Wartung und Kosten: Salzanlagen erfordern ständige Wartung und den Nachkauf von Salz, dies ist mit zusätzlichen Kosten und Zeitaufwand verbunden. Lässt man keinen jährlichen Service machen, entfällt die Garantie.
                                        5. Entfernung wertvoller Mineralien: Der Ionenaustausch entfernt nicht nur den Kalk, sondern auch wichtige für die Gesundheit essenzielle Mineralien wie Kalzium und Magnesium.
                                        6. Gefahr von Verkeimung und Legionellen: In Salzbehältern kann eine gesundheitsschädliche Verkeimung auftreten, wenn das Wasser nicht fliesst oder die Anlage nicht ordnungsgemäss gewartet wird.
                                        7. Hoher Wasserverbrauch bei der Regeneration: Pro Regeneration werden zwischen 80 und 150 Litern Wasser verbraucht, was besonders in Regionen mit Wasserknappheit einen unnötigen Ressourcenverbrauch bedeutet.
                                        8. Sondermüll durch Tauschharz: Das Tauschharz muss aufgrund der chemischen Belastung speziell entsorgt werden und darf nicht im normalen Abfall landen.
                                        9. Geschmacksveränderung des Wassers: Durch den Ionenaustausch wird das Wasser geschmacklich verändert. Dies wird von vielen Verbrauchern als Nachteil empfunden.
                                        10. Entfernung wertvoller Mineralien: Während des Prozesses werden nicht nur Kalk, sondern auch wichtige Mineralien wie Kalzium und Magnesium entfernt, die für die Gesundheit vorteilhaft sind.
                                        11. Erhöhung der Metallaggressivität und damit Korrosionsgefahren durch das Salz.
                                        12. Regeneriersalz wird denaturiert und neben Begleitstoffen wie Ton, wird noch Eisen oder Kaliumhexacyanofferat als Rieshilfe zugesetzt.

                                         

                                        Das Regeneriersalz ist nicht unbedenklich wie dem Beiblatt zu entnehmen ist:

                                        • H290- Kann gegenüber Metallen korrosiv sein.
                                        • H314- Kann zu Verätzungen der Haut und Augen führen.
                                        • H400- Giftig für Wasserorganismen.
                                        • P102- Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
                                        • P315- Bei Konsum sofort ärztliche Hilfe hinzuziehen.

                                         

                                        Alternative Lösung: EVOdescale

                                         

                                        EVOdescale verwendet in der Filterkartusche natürliche Apfelsäurekomplexe. Hierdurch wird nur der Kalk im Wasser gebunden und in der Kartusche zurückgehalten. Die nützlichen Mineralien wie Kalzium und Magnesium verbleiben im Wasser. Dies stellt einen wesentlichen Unterschied zu herkömmlichen Enthärtungsanlagen dar. Zusätzlich verändert diese Methode den Geschmack des Wassers nicht und fügt keine Stoffe wie Natrium hinzu.

                                         

                                        Vorteile von EVOdescale im Vergleich zu Salzanlagen

                                         

                                        • Komplettbehandlung des Wassers: EVOdescale behandelt das gesamte Wasser, ohne, dass Risiken durch Natrium oder Korrosion entstehen.
                                        • Keine Geschmacksveränderung: Apfelsäure ist ein natürliches Produkt, das den Geschmack des Wassers nicht beeinflusst.
                                        • Kalkbindung statt Umwandlung: Im Gegensatz zu Systemen wie Magnetisierern oder Verwirblern wird der Kalk tatsächlich aus dem Wasser entfernt.
                                        • Durch die Bindung an Apfelsäure der Mineralien entsteht Magnesium Malat und Kalzium Malat.
                                        • Kein Magnesiumcitrat kein Magnesiumsulfat und kein Magnesiumoxid. Es lohnt sich selbst zu Googeln 😉 https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/29679349/
                                        Wird das Wasser beim EVOdescale – wie bei Salzanlagen – gemischt? Wie wird der Bypass eingestellt?

                                        Bei salzbasierten Enthärtungsanlagen wird das Wasser nicht ohne Grund mit unbehandeltem Leitungswasser verschnitten. Der Ionentausch ersetzt Calcium- und Magnesiumionen durch Natriumionen. Eine vollständige Enthärtung auf null Härte ist nicht zulässig, da dadurch der Natriumgehalt im Trinkwasser stark ansteigt.

                                         

                                        Aus diesem Grund müssen Salzanlagen das enthärtete Wasser wieder mit Rohwasser beimischen, um den Natriumgehalt zu begrenzen. Diese Natriumzugabe gilt zudem als korrosiv, insbesondere für Leitungen, Armaturen und Haushaltsgeräte, und ist ein bekannter Nachteil klassischer Enthärtungssysteme.

                                         

                                        Die Evodrop Anlage arbeitet ohne Salz und ohne Ionentausch. Es wird kein Natrium ins Wasser eingebracht. Daher ist keine Beimischung von Leitungswasser erforderlich.

                                         

                                        Der Bypass wird so eingestellt, dass kein Mischwasser hinzugefügt wird.

                                         

                                        Das Wasser fliesst zu 100 % durch die Evodrop Anlage.

                                         

                                        Der Vorteil:

                                        Im Gegensatz zu Salzanlagen wird das gesamte Hauswasser gleichmässig behandelt, ohne Natrium, ohne Verschneidung und ohne unterschiedliche Wasserqualitäten an verschiedenen Zapfstellen. Dadurch ist der Kalkschutz konsistent im gesamten System vorhanden.

                                        Wird bei salzbasierten Enthärtungsanlagen Natrium ins Wasser abgegeben?

                                        Viele Anbieter von Wasserenthärtungsanlagen auf Basis des Ionentauschs geben an, dass ihre Systeme kein Salz ins Wasser abgeben. Diese Aussage ist chemisch unvollständig.

                                         

                                        Salz besteht aus Natriumchlorid (NaCl). Beim Enthärtungsprozess werden Calcium- und Magnesiumionen im Wasser durch Natriumionen ersetzt. Dieser Austausch erfolgt über ein Ionentauscherharz, das regelmässig mit Salz regeneriert werden muss. Dabei gelangt Natrium ins behandelte Wasser.

                                         

                                        Der Ionentausch funktioniert technisch zwingend nach diesem Prinzip:

                                        • Ca²⁺ / Mg²⁺ → werden entfernt
                                        • Na⁺ → wird ins Wasser eingebracht

                                         

                                        Eine Enthärtung ohne Natriumzugabe ist bei salzbasierten Systemen physikalisch nicht möglich.

                                         

                                        Aus diesem Grund wird bei Ionentauschanlagen das enthärtete Wasser in der Praxis häufig mit unbehandeltem Rohwasser verschnitten, um den Natriumgehalt zu begrenzen.

                                         

                                        Der Betrieb salzbasierter Anlagen erzeugt zudem salzhaltiges Regenerationsabwasser. Das eingesetzte Ionentauscherharz gilt nach seiner Nutzungsdauer als chemisch belasteter Abfall und muss entsprechend im Sondermüll entsorgt werden.

                                         

                                        Zusammenfassend lässt sich festhalten:

                                        In durch Ionentauschanlagen enthärtetem Wasser ist Natrium enthalten, auch wenn einzelne Anbieter dies anders darstellen. Die Aussage, es werde „kein Salz ins Wasser abgegeben“, ist technisch betrachtet irreführend. Diese Aussage könnte man eher als sportlich oder ironisch interpretieren.

                                         

                                        Anbieter von Enthärtungsanlagen vergleichen die Zugabe von Natrium oft mit dem Salzgehalt einer Packung Pommes. Dabei wird jedoch übersehen, dass Menschen nicht täglich Pommes essen und dass dieser Vergleich irreführend ist. Es ähnelt der Argumentation, PET-Flaschen in Seen zu werfen, mit der Begründung, dass dort ohnehin schon Mikroplastik vorhanden sei.

                                        Warum gibt es wissenschaftliche Nachweise zu den Auswirkungen von Salz aus Salzanlagen auf Umwelt und Organismen?

                                        Es ist wichtig zu verstehen, dass das in salzbasierten Enthärtungsanlagen eingesetzte Salz zwar ursprünglich ein natürliches Produkt ist, für den technischen Einsatz jedoch chemisch aufbereitet und denaturiert wird.

                                         

                                        Handelsübliches Regeneriersalz besteht zu mindestens 94 % aus Natriumchlorid (NaCl). Für den Einsatz in Enthärtungsanlagen wird dieses Salz gezielt ungeniessbar gemacht. Neben natürlichen Begleitstoffen wie Ton sowie Calcium- oder Magnesiumsulfaten werden dem Salz in der Regel Rieselhilfen zugesetzt, häufig Eisen- oder Kaliumhexacyanoferrat, um Verklumpungen zu verhindern und die technische Funktion sicherzustellen.

                                         

                                        Entsprechend handelt es sich bei Regeneriersalz nicht um Speise-, Meersalz oder Himalayasalz, sondern um ein technisches Salz, das ausdrücklich nicht für den menschlichen Verzehr bestimmt ist.
                                        Dies wird auch durch die auf der Verpackung vorgeschriebenen Gefahren- und Sicherheitshinweise deutlich, unter anderem:

                                         

                                        • H412 – Schädlich für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung
                                        • P102 – Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen
                                        • P315 / P101 – Ärztlichen Rat einholen und Kennzeichnung bereithalten
                                        • P410 – Vor Sonnenbestrahlung schützen

                                         

                                        Diese Kennzeichnungen beziehen sich auf das Produkt Regeneriersalz selbst und sind Bestandteil der chemikalienrechtlichen Einstufung. Sie verdeutlichen, dass es sich um einen technischen Betriebsstoff handelt, der im Rahmen von Enthärtungsanlagen eingesetzt wird und dessen Handhabung sowie Entsorgung reguliert ist.

                                         

                                        Zusätzlich ist zu berücksichtigen, dass bei salzbasierten Enthärtungsanlagen salzhaltiges Regenerationsabwasser anfällt, das in die Kanalisation gelangt und dort zu einer erhöhten Salz- und Chloridbelastung beitragen kann. Genau diese Effekte sind seit Jahren Gegenstand umwelttechnischer Untersuchungen.

                                         

                                        Kurzfazit

                                        Das in Salzanlagen eingesetzte Regeneriersalz ist kein Lebensmittel, sondern ein chemisch behandelter technischer Betriebsstoff mit klarer Gefahrenkennzeichnung. Seine Verwendung bringt neben technischen Nebenwirkungen auch umweltrelevante Aspekte mit sich – ein zentraler Unterschied zu salzfreien Kalkschutzsystemen wie Evodro

                                         

                                        Hier eine Studie des Ministeriums für ein lebenswertes Österreich:

                                        https://info.bml.gv.at/dam/jcr:250fe6a2-18af-4b2a-99bb-a25d6ff87f3d/Chlorid%20Studie.pdf

                                        Weitere Berichte:

                                        Warum wird das Wasser durch Salzanlagen schlechter?

                                        Resultate der Studie "Schlechtes Wasser durch Enthärter" des Kantonslabor Thurgau:

                                         

                                        • In 85 % der Fälle Verdoppelung der Verunreinigung durch Bakterien & Pilze, gesetzliche Grenzwerte oft überschritten
                                        • Hoher Natriumgehalt und schlechter Geschmack des Trinkwassers
                                        • Hohe Kosten: Jährliche Wartung und Salzverbrauch

                                         

                                        --> Aufgrund des Gesundheitsrisikos wird grundsätzlich von chemischer Enthärtung mit Salz abgeraten

                                         

                                        Den Bericht finden Sie hier:

                                         

                                        Whitepaper Informationsbericht Kalkschutz-Technologien (1)

                                         

                                        9524 Zuzwil SG // Wasserhärte: 37°f

                                        • bis 30°f: Experten raten von Enthärtung mit Salz ab, Kalkschutz ohne Chemie empfohlen
                                        • über 30°f: Enthärtung mit Salz nur in Ausnahmefällen, Experten empfehlen zuerst Test von Kalkschutz ohne Chemie

                                        (Quellen: SVGW, Umweltbundesamt, Kantonslabor Thurgau)

                                        Warum wurden salzbasierte Enthärtungsanlagen in einigen US-Bundesstaaten oder Regionen stark eingeschränkt bis hin zu Verboten?

                                        In den USA gibt es keine landesweite einheitliche Regelung gegen salzbasierte Wasserenthärtungsanlagen, doch mehrere Bundesstaaten, Regionen und Kommunen haben strenge Beschränkungen oder Verbote verabschiedet – aus vorwiegend umweltbezogenen und wasserwirtschaftlichen Gründen.

                                         

                                        1. Salzhaltige Abwässer (Brine) und Umweltbelastung

                                        Salzbasierte Enthärtungsanlagen funktionieren über Ionenaustausch und erzeugen bei jedem Regenerationszyklus salzhaltiges Abwasser (Brine), das in die Kanalisation und von dort in natürliche Gewässer und Grundwasser gelangt. Dieses Brine enthält hohe Konzentrationen von Chlorid und Natrium, die sich in Gewässern anreichern können.

                                         

                                        In Regionen mit sensiblen Süßwasserökosystemen kann ein erhöhter Salzgehalt die Lebensbedingungen für aquatische Organismen und Pflanzen verschlechtern.

                                         

                                        2. Komplikationen bei der Abwasserreinigung und Wiederverwendung

                                        Viele Kommunen verfolgen Programme zur Wiederverwendung von kommunalem Abwasser, zum Beispiel zur Bewässerung oder Grundwasseranreicherung. Salzbelastetes Abwasser ist für solche Systeme problematisch, weil die vorhandenen Kläranlagen nicht ausreichend Salz entfernen können.

                                         

                                        Das führt dazu, dass Wasser, das eigentlich wiederverwendet werden soll, nicht mehr für diese Zwecke geeignet ist oder aufwendig nachbehandelt werden muss.

                                         

                                        3. Lokale Regulierungen und gesetzliche Grundlagen

                                        Auf Basis dieser Umwelt- und Wasserqualitätsbedenken haben verschiedene Behörden Rechtsgrundlagen und Verordnungen erlassen, die den Einsatz klassischer, salzbasierter Enthärtungssysteme regulieren:

                                         

                                        • In Texas wurde bereits 2001 ein landesweites Verbot salzbasierter Enthärtungsanlagen eingeführt; spätere Anpassungen erlauben sie nur noch unter bestimmten Bedingungen.
                                        • In Kalifornien können regionale Wasserbehörden nach dem California Water Code lokale Verbote oder Beschränkungen für solche Anlagen erlassen, insbesondere in Regionen, die Vorgaben zur Salz-/Chloridbelastung nicht einhalten.
                                        • Weitere Bundesstaaten wie Connecticut, Michigan, Minnesota und Wisconsin haben ähnliche Beschränkungen, teilweise gekoppelt an Verbote des Brineeintrags in Klärsysteme oder Programme zur Förderung salzfreier Technologien.

                                         

                                        In manchen Lokalgemeinden wurden Enthärtungsanlagen sogar vollständig verboten und bereits installierte Systeme rückgebaut; Inspektionen und Durchsetzungsmaßnahmen werden in einigen Gebieten aktiv betrieben.

                                         

                                        4. Verstärkte regulatorische Kontrolle als Reaktion auf Studien und praktische Effekte

                                        Untersuchungen haben gezeigt, dass steigende Salz- und Chloridkonzentrationen in Gewässern und Abwassersystemen ernsthafte ökologische und technische Probleme verursachen:
                                        Aquatische Arten reagieren empfindlich auf salzhaltiges Wasser; Studien weisen auf negative Auswirkungen selbst bei relativ niedrigen Salzkonzentrationen hin.

                                         

                                        Kosten und Aufwand für Kläranlagen und Infrastruktur steigen, weil Salz nicht einfach entfernt werden kann.

                                         

                                        Fazit

                                        Die Einschränkungen und Verbote salzbasierter Enthärtungsanlagen in Teilen der USA beruhen nicht auf Gesundheitsthemen oder medizinischen Argumenten, sondern auf wasserwirtschaftlichen, ökologischen und abwassertechnischen Gründen:

                                         

                                        • Brine-Eintrag belastet Gewässer und Ökosysteme.
                                        • Salzbelastetes Abwasser behindert Wasserwiederverwendung und Klärprozesse.
                                        • Regulatorische Behörden haben lokale Befugnisse genutzt, um Systeme zu beschränken oder zu verbieten, um Umweltziele und Wasserqualitätsvorgaben zu erreichen.

                                         

                                        In den betroffenen Regionen wird daher zunehmend auf salzfreie Technologien oder alternative Wasserbehandlungskonzepte gesetzt, um die Umweltbelastung durch salzhaltige Abwässer zu vermeiden.

                                         

                                        Quellen:

                                         

                                        Was sagt das Kantonale Labor zu Enthärtungsanlagen mit Salz?

                                        Kantonales Laboratorium Thurgau
                                        Montag, 13. März 2017

                                         

                                        Schlechtes Wasser durch Enthärter

                                         

                                        Seit den 1970er-Jahren werden Enthärter zunehmend in privaten Haushalten eingesetzt, um Trinkwasser zu entkalken. Durch diese Geräte mag sich lästige Putzarbeit aufgrund von Kalkablagerungen reduzieren lassen, doch deren Einsatz ist nicht immer ganz unproblematisch: Enthärtetes Wasser kann verzinkte Leitungen verstärkt zum Korrodieren bringen und durch Mikroorganismen verunreinigt sein.

                                         

                                         

                                        Untersuchungsziele und Methodik

                                         

                                        Wie es der Name sagt, reduzieren Enthärter die Härte von Wasser. Die Gesamthärte im Wasser setzt sich zusammen aus den darin enthaltenen Calcium- und Magnesiumionen. Angegeben wird sie z. B. in französischen Härtegraden (°fH). Enthärter machen also nichts anderes, als Calcium und Magnesium durch Natrium zu ersetzen. Dadurch wird verhindert, dass sich Ablagerungen (wie Kalk) bilden können, weil Natrium-Salze beim Erhitzen im Wasser gelöst bleiben. Die Qualität des Trinkwassers als Nahrungsmittel wird dabei allerdings tendenziell negativ beeinflusst. Calcium wird nämlich vom menschlichen Körper für den Knochenaufbau benötigt. Natrium hingegen erhöht in größeren Mengen den Blutdruck.

                                         

                                        2016 untersuchte das kantonale Laboratorium 23 zufällig ausgewählte Enthärteranlagen in Privathäusern und Schulen. Das Trinkwasser wurde vor und nach dem Enthärter auf seine bakteriologische Reinheit und chemische Zusammensetzung hin untersucht.

                                         

                                        Proben und Resultate

                                         

                                        Die gute Nachricht: Die Enthärter reduzieren die Wasserhärte sehr effizient. Die schlechte Nachricht: Das Wasser wird in vielen Geräten zu stark enthärtet. Der Test bringt es ans Licht: Die Gesamthärte des enthärteten Wassers lag bei 90 % der Anlagen unter 15 °fH und in rund der Hälfte sogar unter 7 °fH. Weiches – also kalkarmes – Wasser besitzt in der Regel einen Härtegrad von etwa 10 bis 15 °fH. Eine Enthärtung auf etwa 15 °fH würde also prinzipiell ausreichen, um eine übermäßige Verkalkung von Armaturen und Geräten zu vermeiden.

                                         

                                        Dass der Installateur am Gerät eine niedrige Resthärte einstellt, ist zwar verständlich, niemand will sich vorwerfen lassen, unwirksame Geräte zu verkaufen. Doch der Kunde erkauft sich damit Nachteile wie:

                                         

                                        • eine geschmackliche Beeinträchtigung des Trinkwassers
                                        • hohe Natriumgehalte
                                        • eine verstärkte Korrosion verzinkter Metallleitungen (Rost in den Leitungen ist ein Indiz dafür).

                                         

                                        Der Test bringt ein weiteres Problem ans Licht:

                                         

                                        Bei 20 Anlagen (85 %) stieg die Zahl der nachweisbaren Mikroorganismen (Bakterien und Pilze) im Trinkwasser um mindestens das Doppelte an. Bei 6 der Enthärter (26 %) wurde sogar der gesetzlich festgelegte Höchstwert für Keime im Trinkwasser um das 3- bis 600-fache überschritten. Dies ist ein bedenkliches Resultat, da eine erhöhte Keimzahl nicht nur mit einer geschmacklichen Beeinträchtigung, sondern auch einer gesundheitlichen Gefährdung einhergehen kann.

                                         

                                        Beurteilung und Zusammenfassung

                                         

                                        Grundsätzlich sollte Trinkwasser nur dann enthärtet werden, wenn dessen Härte über 30 °fH liegt. Wird Trinkwasser enthärtet, sollte das Gerät so eingestellt werden, dass im Wasser eine Resthärte von etwa 15 °fH verbleibt. Verhindern Sie Verkeimungsprobleme, indem Sie den Enthärter möglichst kühl platzieren, ein Gerät mit einer eingebauten Desinfektionsvorrichtung anschaffen und dieses mindestens jährlich warten lassen. Werden Enthärter im Leitungsnetz von Mietwohnungen installiert, ist nach dem Lebensmittelgesetz übrigens der Hauseigentümer verpflichtet, dafür zu sorgen, dass das Trinkwasser durch den Enthärter nicht nachteilig beeinflusst wird.

                                        Verändert sich der PH-Wert des Wassers?

                                        Nein. Wir verändern den PH-Wert des Wassers durch die Filtration mit dem EVOdescale nicht.

                                          Wo wird der EVOdescale installiert?

                                          Der EVOdescale ist eine Kombination aus Hausfilter sowie Entkalkung und wird direkt an die Kaltwasser-Hauptleitung von Ihrem Haus installiert. Wichtig ist dabei, dass eine feste Installationsabfolge eingehalten wird. Der EVOdescale muss nach der Wasseruhr, dem Druckminderer und dem Sedimetnfilter (Rückspühlfilter) installiert werden.

                                          Kann ich den EVOdescale selbst installieren?

                                          Nein. Für die Installation des EVOdescale benötigt man gewisse Fachkenntnisse, welche ein Sanitär-Installateur mitbringt. Es müssen gewisse Begebenheiten (Wasserdruck, Installationsschema, etc) beachtet werden. Daher empfehlen wir, den EVOdescale immer durch eine Fachperson (Sanitär-Installateur) installieren zu lassen. Somit wird eine sichere Installation und Inbetriebnahme garantiert und Sie werden durch eine Fachperson instruiert.

                                          Muss der EVOdescale gewartet werden und wieviel kostet das?

                                          Die Wechselfrist von maximal 12 Monaten ist aus hygienischen Gründen zu empfehlen.

                                           

                                          Aufgrund verschiedener äusserer Einflüsse (Hausgrösse, Härtegrad, Wasserverbrauch, Rohrleitungen, etc) teilen wir Ihnen den Wartungsintervall individuell mit.

                                           

                                          EVOdescale garantiert eine Laufzeit von 12 Monate. Ausser es wird etwas anderes Schriftlich vereinbart.

                                           

                                          Ein EVOdescale-Ersatzfilter kostet 399 CHF. Für einen Aufpreis von 200CHF führt einer unserer Serviceinstallateuren die Wartung für Sie durch.

                                           

                                          Anders als bei Enthärtungsanlagen mit Salz wobei die Garantie nur bestehen bleibt, wenn der Service durch den Anbieter selbst gemacht werden darf, bleibt bei Evodrop die Garantie bestehen für 20 Jahren.

                                          Braucht es zwingend den Evotransform?

                                          Nein. Der EVOtransform ist eine optionale Ergänzung zu den Enthärtungssystemen EVOdescale oder EVOadsorb und hat keinen Einfluss auf die Qualität der Entkalkung.

                                           

                                          Im EVOtransform wird das Wasser mittels einer patentierten Rotationsdüse in eine intensive Umwälzung von rund 100.000 Umdrehungen pro Minute versetzt. Durch diese Rotationsbewegung entsteht ein Zusammenschluss gleichgerichteter Wassermoleküle, der in der Fachliteratur als Kohärenzdomäne beschrieben wird. Das Wasser liegt dadurch in einer strukturierten, hexagonalen Anordnung vor, auch bekannt als H3O2.

                                           

                                          Durch diese physikalische Umwälzung wird die innere Oberfläche des Wassers vergrössert. Das Wasser weist dadurch eine veränderte Leit- und Lösungscharakteristik auf und zeigt eine ausgeprägte dynamische Struktur.

                                           

                                          Ein zusätzlicher Pluspunkt ist die sensorische Veränderung des Wassers nach der Veredelung. Viele Anwender beschreiben den Geschmack als leichter und frischer. Durch die Bewegung kann sich das Wasser nach dem Austritt zudem besser mit der Umgebungsluft durchmischen.

                                           

                                          Der EVOtransform ist wartungsfrei und wird mit einer 20-jährigen Garantie angeboten. Als optionale Erweiterung stellt er eine interessante Ergänzung für Anwender dar, die Wert auf eine zusätzliche physikalische Wasserveredelung legen.

                                          Braucht es eine SVGW-Zertifizierung in der Schweiz?

                                          SVGW ist eine Empfehlung und keine Pflicht.

                                           

                                          Hier finden Sie die Erklärung, wieso eine SVGW-Zertifizierung für Evodrop, trotz der testbaren Wirksamkeit via Arbeitsblatt W512, nicht seitens SVGW gewährleistet werden kann:

                                          https://www.aquaetgas.ch/de/svgw-news/wasser/20150414-kein-svgw-zertifikat-mehr-f%C3%BCr-trinkwasser-nachbehandlungsger%C3%A4te/

                                           

                                          Es ist wichtig zu verstehen, dass die Anlage FDA, ROHS sowie MOCA-Zertifiziert ist. Womit garantiert wird, dass durch die Anlage keine schädlichen Substanzen ins Wasser abgegeben werden.

                                           

                                          Die Entkalkung wurde im Deutschen DVGW Labor gemäss Arbeitsblatt W512 Geprüft und hat mit der Note 1, 100% erreicht.

                                          Was ist der Aqua Suisse Verein?

                                          Zur Einordnung: Der Aqua Suisse Verein ist ein Zusammenschluss von Interessengruppen im Bereich der Wasseraufbereitung.
                                          Der Verein ist weder staatlich reguliert noch unterliegt er gesetzlichen Vorgaben für Hersteller oder Lieferanten. Es handelt sich somit um eine private Interessenvereinigung, die die Positionen ihrer Mitglieder vertritt.

                                           

                                          In der öffentlichen Wahrnehmung wird dabei gelegentlich auf personelle Überschneidungen zwischen Verbandsfunktionen und Unternehmen der Branche hingewiesen. Solche Konstellationen sind in privat organisierten Interessensverbänden nicht ungewöhnlich und erlauben es jedem Leser, sich selbst ein Bild über mögliche Interessenslagen zu machen.

                                           

                                          Eine unabhängige staatliche oder regulatorische Rolle kommt dem Aqua Suisse Verein nicht zu.

                                          EVOadsorb

                                          Worin unterscheidet sich die Filterung des EVOadsorb zu gewöhnlichen Aktivkohlefiltern wie z.B. Karbonit?

                                          Generell ist es wichtig zu verstehen: Wenn ein Anbieter sagt, er filtere beispielsweise Pestizide, dann stimmt diese Aussage theoretisch – abhängig von der Porengrösse des Filters. Bei klassischen Aktivkohlefiltern liegt diese typischerweise bei maximal 0.1 Mikrometer.

                                           

                                          Schadstoffe, deren Partikelgrösse unterhalb dieser Porengrösse liegt, können physikalisch nicht zurückgehalten werden. In der Praxis bedeutet das: Nicht alle gelösten Stoffe werden effektiv entfernt. Viele Anbieter halten sich hierbei allgemein und veröffentlichen keine konkreten Angaben zur Porengrösse. Bestehen Sie auf transparente Nachweise.

                                           

                                          Gewöhnliche Aktivkohlefilter arbeiten im Bereich von etwa 0.1 Mikrometer.

                                           

                                          Evodrop hingegen hat in unabhängigen Laborprüfungen durch das internationale Prüfinstitut SGS nachgewiesen, dass mit EVOadsorb eine effektive Filterleistung bis zu 0.002 Mikrometer erreicht wird.

                                           

                                          Der entscheidende Unterschied liegt im Aufbau des Filtermaterials. Beim EVOadsorb ist konstruktiv sichergestellt, dass zurückgehaltene Stoffe nicht wieder in das Wasser abgegeben werden. Bei klassischen Aktivkohlefiltern kann es im Laufe der Nutzung zur Kanalbildung im Filterbett kommen, wodurch die Filterleistung nachlässt.

                                           

                                          Der EVOadsorb ist auf eine Standzeit von bis zu 12 Monaten ausgelegt und wird entsprechend jährlich ersetzt.

                                          Entfernt der EVOadsorb PFAS?

                                          Ja, der EVOAdsorb filtert zu über 99 % kurzkettige PFAS & TFA aus dem Wasser – nachgewiesen in einem Schweizer Labor.

                                           

                                          Filtrationsgerät und Untersuchungsmethode

                                           

                                          Filtrationsgerät: EVOadsorb

                                          • Untersuchung durchgeführt Schweizer Labor in Zürich.
                                          • Probenahme und Analysezeitraum: 05.11.2024 – 25.11.2024
                                          • Methode: LC-MS/MS (Liquid Chromatography – Mass Spectrometry)

                                           

                                          Resultate

                                          Trifluoracetat (TFA)

                                          • Vorher: 0,738 µg/l
                                          • Nachher: Nicht nachweisbar (Reduktion: 100 %)

                                           

                                          Perfluorpropansäure

                                          • Vorher: 0,383 µg/l
                                          • Nachher: Nicht nachweisbar (Reduktion: 100 %)

                                           

                                          Trifluormethansulfonsäure (TFMSA)

                                          • Vorher: 0,394 µg/l
                                          • Nachher: Nicht nachweisbar (Reduktion: 100 %)

                                           

                                          Perfluorethansulfonsäure

                                          • Vorher: 0,399 µg/l
                                          • Nachher: Nicht nachweisbar (Reduktion: 100 %)

                                           

                                          Perfluorpropansulfonsäure

                                          • Vorher: 0,371 µg/l
                                          • Nachher: Nicht nachweisbar (Reduktion: 100 %)

                                           

                                          Fazit

                                          Die Untersuchungsergebnisse unterstreichen die exzellente Wirksamkeit der Evodrop AG bei der Filtration von PFAS.

                                           

                                          Während EVOdrink beeindruckende Reduktionen von bis zu 100 % in mehreren Kategorien zeigte, erreichte der EVOadsorb in allen getesteten Stoffen eine vollständige Entfernung (100 %).

                                           

                                          Die bewusste Entscheidung, keine langkettigen PFAS zu testen, basiert auf fundierten wissenschaftlichen Erkenntnissen, dass diese Substanzen in der Regel bereits an Oberflächen oder Materialien binden und daher in vorgelagerten Prozessen zurückgehalten werden können.

                                           

                                          Die Ergebnisse bestätigen die hohe Qualität und Zuverlässigkeit dieser Filtrationsgeräte für den Einsatz in der Wasseraufbereitung.

                                           

                                          Auf Anfrage kann der vollständige Laborbericht zur Verfügung gestellt werden.

                                          Wie funktioniert die Entkalkung von EVOadsorb?

                                          Die Entkalkung beim EVOadsorb basiert auf dem gleichen Wirkprinzip wie beim EVOdescale. In beiden Systemen wird Apfelsäure eingesetzt, welche die kalkbildenden Mineralien chemisch bindet. Es handelt sich nicht um eine Verwirbelung oder Magnetisierung, sondern um eine echte Entkalkung, nachgewiesen im deutschen DVGW-Labor und mit der Bestnote 1 bewertet.

                                           

                                          Der Unterschied liegt in der eingesetzten Menge an Apfelsäure:

                                          In der EVOadsorb-Kartusche sind rund 550 g Apfelsäure enthalten, während die EVOdescale-Patrone mit etwa 1 kg Apfelsäure arbeitet.

                                           

                                          Aufgrund dieser unterschiedlichen Wirkstoffmenge erreicht die EVOadsorb-Kartusche eine Kalkschutzrate von rund 80 %, während der EVOdescale eine Kalkschutzrate von etwa 94 % erzielt.

                                          Wird das Wasser beim EVOadsorb gemischt? Wie wird der Bypass eingestellt?

                                          Nein. Beim EVOadsorb wird das gesamte Hauswasser direkt behandelt – eine Beimischung von Rohwasser ist nicht erforderlich.

                                           

                                          Der Bypass wird so eingestellt, dass 100 % des Wassers durch die Anlage fliessen. Dadurch wird sichergestellt, dass jede Zapfstelle im Haus gleichmässig vom Kalkschutz profitiert.

                                           

                                          Der EVOadsorb arbeitet ohne Strom, ohne Abwasser und ohne zusätzliche Regenerationszyklen. Es findet keine Verschneidung statt, da keine Verdünnung oder Korrektur des Wassers notwendig ist.

                                           

                                          Das gesamte Wasser wird vollständig und gleichmässig behandelt effizient, konstant und ohne Nebenströme.

                                          Generiert der EVOadsorb Abwasser?

                                          Nein, der EVOadsorb generiert kein Abwasser und braucht auch keinen Strom.

                                            Handelt es sich beim EVOadsorb um einen klassischen Aktivkohlefilter?

                                            Nein. Der EVOadsorb ist kein konventioneller Aktivkohle-Blockfilter, wie er üblicherweise am Markt erhältlich ist.

                                             

                                            Klassische Aktivkohlefilter werden durch Extrusion oder Kompressionsformung hergestellt. Dabei wird granulierte oder pulverisierte Aktivkohle mit Bindemitteln (z. B. Kunstharzen oder polymeren Klebstoffen) zu einem Block verpresst. Diese Bauweise führt zwangsläufig zu einem gewissen Druckverlust, einer begrenzten inneren Oberfläche und einer ungleichmässigen Porenstruktur.

                                             

                                            Der EVOadsorb arbeitet grundlegend anders:

                                            Unsere Kohlenstoffstruktur wird im Nassspinnverfahren auf faserbasierten Trägermaterialien (z. B. Rayon) aufgebaut, anschliessend karbonisiert, aktiviert und zu einer hochstrukturierten Membran verarbeitet. Dieses Verfahren ermöglicht:

                                             

                                            • eine extrem hohe spezifische innere Oberfläche (m²/g)
                                            • eine überwiegende Ausbildung von Mikroporen ≤ 2 Nanometer
                                            • eine homogene Porenverteilung
                                            • maximale Adsorptionsdichte bei minimalem Materialeinsatz

                                             

                                            Konventionelle Aktivkohlefilter basieren hingegen überwiegend auf Meso- und Makroporen (10–50 Nanometer bzw. ≥ 50 Nanometer), die zwar Durchfluss ermöglichen, jedoch eine deutlich geringere selektive Adsorptionsleistung aufweisen.

                                             

                                            Sputtering-Technologie – der entscheidende Unterschied

                                             

                                            Ein weiterer technologischer Unterschied liegt in der von Evodrop eingesetzten Sputtering-Technologie.

                                             

                                            Dabei werden funktionelle Schichten im Nanobereich präzise aufgebracht, um die Adsorptions- und Bindungseigenschaften gezielt zu optimieren. Dieses Verfahren stammt ursprünglich aus der Hochtechnologie-Industrie und ermöglicht eine kontrollierte Oberflächenmodifikation auf atomarer Ebene.

                                             

                                            Das Resultat:

                                            • gezielte Schadstoffbindung
                                            • stabile Adsorptionsstruktur
                                            • kein Materialabrieb
                                            • keine Kanalbildung
                                            • kein relevanter Druckverlust im System

                                             

                                            Der EVOadsorb arbeitet dadurch mit hoher Filtrationseffizienz bei gleichzeitig stabilem Durchflussverhalten.

                                             

                                            Nachweis der Filterleistung

                                            Die Filterleistung des EVOadsorb wurde in unabhängigen Laborprüfungen durch SGS getestet und bestätigt. Die Prüfberichte dokumentieren unter standardisierten Bedingungen signifikante Filterung bei den bekannten Schadstoffen bis hin zur vollständigen Filterung von PFAS und TFA.

                                             

                                            Auf Anfrage können die vollständigen Testberichte gerne zur Verfügung gestellt werden.

                                            Wo wird der EVOadsorb installiert?

                                            Der EVOadsorb ist eine Kombination aus Hausfilter sowie Entkalkung und wird direkt an die Kaltwasser-Hauptleitung von Ihrem Haus installiert. Wichtig ist dabei, dass eine feste Installationsabfolge eingehalten wird. Der EVOadsorb muss nach der Wasseruhr, dem Druckminderer und dem Sedimetnfilter (Rückspühlfilter) installiert werden.

                                              Muss der EVOadsorb gewartet werden und wieviel kostet das?

                                              Die Wechselfrist von 6 bis maximal 12 Monaten ist aus hygienischen Gründen zu empfehlen. Ein frühzeitiger Wechsel innerhalb dieses Zeitraumes kann jedoch erforderlich sein, wenn der Wasserdurchfluss spürbar reduziert ist. Dies ist kein Mangel des verwendeten Filters, sondern ein Hinweis auf vermehrtes Auftreten von feinen Partikeln im ungefilterten Wasser. Aufgrund verschiedener äusserer Einflüsse (Hausgrösse, Härtegrad, Wasserverbrauch, Rohrleitungen, etc) teilen wir Ihnen den Wartungsintervall individuell mit.

                                               

                                              Evodrop garantiert eine Laufzeit von 12 Monate. Ausser es wird etwas anderes Schriftlich vereinbart.

                                               

                                              Ein EVOadsorb-Ersatzfilter kostet 499 CHF. Für einen Aufpreis von 200CHF führt einer unserer Serviceinstallateuren die Wartung für Sie durch.

                                               

                                              Wichtige Info:

                                              Es fallen keine weiteren Kosten für Sie an. Weder Strom noch Abwasser noch sonstige Wartungsverträge oder versteckte Kosten.

                                              Verändert sich der PH-Wert des Wassers?

                                              Nein. Wir verändern den PH-Wert des Wassers durch die Filtration mit dem EVOadsorb nicht.

                                              Wie kann ich einen EVOadsorb kaufen?

                                              Sie können sich gerne telefonisch bei uns melden, eine E-Mail schreiben. Auch steht ein Showroom zur Verfügung um Ihnen die ganze Anlage näher bringen zu können sowie um das Wasser zu testen.

                                              Aus welchem Material ist der EVOadsorb?

                                              Unsere «Aktivkohle» wird im Nassspinnverfahren auf membranartigen Fasern, wie beispielsweise Rayon, karbonisiert, aktiviert und letztendlich gesponnen. Angesichts dessen können wir brillante Ergebnisse zur inneren Oberfläche (m2/g) gegenüber konventionellen Aktivkohlefiltern erzielen. Vor allem basieren unsere Kartuschen überwiegend aus Mikroporen mit einem Durchmesser von ≤2 Nanometer. Konventionelle Aktivkohle basiert vorwiegend aus Meso- und Makroporen, welche eklatant größer sind (10-50 Nanometer und ≥50 Nanometer).

                                               

                                              In anderen Worten filtert der EvoAdsorb bei 0,002 Mikrometer, während gewöhnliche Aktivkohlefilter bei 0,1 Mikrometer filtern.

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                                              Evodrop.com im Einzeltest bei getestet.de

                                              Wie schneidet Evodrop in den Bereichen Website, Leistung und Service ab? Das renommierte Siegel „getestet.de“ hat sich das Konzept, die Website und den Kundenservice von Evodrop genau angesehen.

                                              Evodrop uses the IP2Location LITE database for IP geolocation.