Mikroplastik im Trinkwasser: Ursachen, Auswirkungen und wirksame Gegenmassnahmen
400 Millionen Tonnen. Das ist in etwa die weltweite Menge an Kunststoffen, die innerhalb eines Jahres produziert werden, mit erheblich negativen Folgen für Mensch und Umwelt. So gelten beispielsweise bestimmte Weichmacher, wie z.B. Bisphenol A (BPA) oder Phthalate, aus gesundheitlicher Sicht als problematisch. Wie gross die langfristigen Auswirkungen für die menschliche Gesundheit ausfallen werden, ist dabei noch unklar.
Doch nicht nur grössere Plastikabfälle werden vermehrt zum Problem. Gerade Mikroplastik ist hierzulande mittlerweile allgegenwärtig: Laut einer Studie des Frauenhofer-Instituts aus dem Jahr 2018 beträgt der Anteil von Mikroplastik am gesamten Plastikmüll in Deutschland beinahe Dreiviertel (74%). Über Kosmetikprodukte Lebensmittel oder das Trinkwasser können die schädlichen Mikroplastikpartikel schliesslich auch in den menschlichen Körper gelangen.
Vor diesem Hintergrund haben wir von EVODROP es uns zum Ziel gesetzt, innovative Filtersysteme zu entwickeln, um Mikroplastik effektiv aus dem Wasser zu entfernen.
Winzige Partikel, grosse Wirkung: Was ist Mikroplastik?
Kunststoff ist nicht gleich Kunststoff. So lassen sich Plastikpartikel je nach Grösse in verschiedene Kategorien einteilen:
- Makroplastik (grösser als 5 Millimeter)
- Mesoplastik (0,1 bis 5 Millimeter)
- Mikroplastik (0,1 bis 100 Mikrometer)
- Nanoplastik: 1 bis 100 Nanometer
In der öffentlichen Diskussion wird Mikroplastik oft als Sammelbegriff für alle Kunststoffpartikel verwendet, die so klein sind, dass ein Mensch sie mit dem blossen Auge nicht erkennen kann – einschliesslich der noch kleineren Nanoplastikpartikel.
Man unterscheidet ausserdem zwischen primärem – also gezielt hergestelltem – und sekundärem Mikroplastik, je nach Herkunft der Kunststoffpartikel.
Primäres vs. sekundäres Mikroplastik: Wie entsteht Mikroplastik?
Primäres Mikroplastik
Sekundäres Mikroplastik
Kosmetik, Textilien – Leitungswasser: Mikroplastik ist überall
Kosmetische Produkte
Synthetische Textilien
Reifenabrieb
Abbau grösserer Plastikteile
Abbau grösserer Plastikteile: Weggeworfene Verpackungen, Tüten und andere Kunststoffabfälle zerfallen in der Umwelt zu immer kleineren Partikeln. In fliessenden Gewässern tragen Strömung und Reibung zusätzlich zur Entstehung von Mikroplastik bei.
(Mineral-) Wasser
Unsere Technologien
Mikroplastik im Wasser: Die Logik des Wasserkreislaufs
Mikroplastik in Seen, Flüssen – und im Ozean
Fliessende Gewässer spielen bei der Verbreitung von Mikroplastik eine, im wahrsten Sinne des Wortes, „tragende“ Rolle:
Einmal in den Wasserkreislauf gelangt, reicheren sich die Partikel dort nicht nur an, sondern werden durch die Strömung der Gewässer auch weitertransportiert. Auf diesem Weg gelangt Mikroplastik wiederum in unsere Ozeane, wo die Plastikpartikel durch die Meeresströmungen grossflächig verteilt werden.
Letztendlich lagern sich die Plastikfragmente nicht nur im offenen Wasser, sondern auch in den angrenzenden Küstenbereichen ab. Schätzungen zufolge befinden sich weltweit zwischen 93 und 236 Millionen Tonnen Mikroplastik in den Meeren. Allein in Asien sind inzwischen über 70 Prozent aller Meerestiere mit Mikroplastik belastet.
Anders als in Binnengewässern, macht in Meeresgebieten sekundäres Mikroplastik den grössten Teil aus: Rund 69 bis 81 Prozent der Partikel entstehen durch den Zerfall grösserer Kunststoffabfälle, während primäre Mikroplastikpartikel in maritimen Gewässern nur etwa 15 bis 31 Prozent ausmachen.
Mikroplastik im Trinkwasser: Wie hoch ist die Belastung?
Das Grundwasser ist insgesamt seltener von Mikroplastik betroffen, da Sedimentschichten viele Partikel zurückhalten und dadurch eine natürliche Filterwirkung entsteht. Über undichte Abwassersysteme oder stark belastete Oberflächen können einzelne Partikel dennoch in tiefere Schichten gelangen. Trinkwasser kann somit trotzdem Mikroplastik enthalten, zumal selbst moderne Aufbereitungsanlagen nicht in der Lage sind, alle Bestandteile vollständig aus dem Wasser zu entfernen. Das gilt insbesondere für besonders kleine Kunststoffpartikel (im Nanobereich). Wie stark das Leitungswasser tatsächlich mit Mikroplastik belastet ist, ist regional unterschiedlich.
Ausgezeichnet für Innovation und Qualität
Unsere Technologien setzen neue Standards in der Wasseraufbereitung. Bestätigt durch internationale Awards und unabhängigen Experten weltweit.
Klein, aber schädlich: Mikroplastik und seine Folgen
Mikroplastik: Eine Gefahr für das Ökosystem…
… und auch für die menschliche Gesundheit
Mögliche gesundheitliche Auswirkungen:
- Entzündungsreaktionen, wenn sich Partikel im Gewebe ablagern
- mögliche Anreicherung in Organen, da Mikroplastik schwer abbaubar ist
- Aufnahme von Schadstoffen, die an den Partikeln haften
- Belastung durch verschiedene Zusatzstoffe wie Weichmacher, Stabilisatoren oder Flammschutzmittel
- potenzielle Auswirkungen auf den Stoffwechsel oder das Immunsystem
- unklare Langzeitrisiken für empfindliche Gruppen wie Föten oder Kinder
Mikroplastik (im Wasser): Was sagt das Gesetz?
Mikroplastik reduzieren: EU-weite Lösungen
Zu den wesentlichen Massnahmen gehören:
Annahme der EU‑Kunststoffstrategie von 2018
Forderung des Europäischen Parlaments
„Einwegplastik‑Richtlinie“ ((EU) 2019/904)
REACH‑Beschränkung Nr. 78 vom 17.10.2023
Mikroplastik im Trinkwasser: Welche Strategie verfolgt die EU?
Im Gegensatz zu anderen Schadstoffen (wie beispielsweise PFAS) verfolgt die EU beim Thema Mikroplastik im Trinkwasser derzeit keine verbindliche Strategie.
Weder auf europäischer Ebene noch in den einzelnen Mitgliedsstaaten gibt es Grenzwerte oder spezifische Bewertungsverfahren für Mikroplastikpartikel. Es gelten ausschliesslich die bestehenden allgemeinen Vorgaben und Rechtsgrundlagen zur Trinkwasserqualität.
Rechtsgrundlagen und Zuständigkeiten:
- Infektionsschutzgesetz (IfSG)
- § 37 Absatz 1 IfSG
- § 38 Absatz 1 IfSG
- Trinkwasserverordnung (TrinkwV)
- Richtlinie (EU) 2020/2184
Innerhalb Deutschlands ist die Überwachung der Wassergewinnungs- und Versorgungsanlagen Aufgabe der Gesundheitsämter der verschiedenen Bundesländer. Die deutsche Trinkwasserverordnung setzt die EU‑Richtlinie hierzulande in nationales Recht um. Mikroplastik wird darin jedoch ebenso wenig als eigener Parameter aufgeführt.
Unsere Lösungen
Unsere Wasseraufbereitungssysteme definieren den neusten Stand der Technik. Mit insgesamt etwa 25 Patentanmeldungen / Patenten in 6 Patentfamilien etablieren wir einzigartige Produkte auf dem Markt
So kann man Mikroplastik vermeiden – Tipps für den Alltag
Obwohl Mikroplastik in nahezu allen Lebensbereichen präsent ist, befindet sich die Regulierung schädlicher Kunststoffpartikel also noch in der Anfangsphase. Jedoch können auch Verbraucher verschiedene Massnahmen ergreifen, um die Belastung durch Mikroplastik im Alltag zu reduzieren.
Tipp 1: Plastikprodukte vermeiden
Viele Kunststoffprodukte, und somit auch die daraus entstandenen Mikroplastikpartikel, enthalten problematische Stoffe wie z.B. Bisphenol A, PFAS oder Flammschutzmittel. Da es aktuell noch keine eindeutige Kennzeichnungspflicht gibt, ist oft nicht klar erkennbar, ob ein Artikel gesundheitlich unbedenklich ist. Das gilt auch für Produkte, die mit „BPA-frei“ beworben werden. Hier kommen häufig Ersatzstoffe (wie BPS) zum Einsatz, die ebenso gesundheitsschädlich sein können.
Aus gesundheitlicher Sicht ist es daher sinnvoll, so weit wie möglich, auf Plastik zu verzichten. Das gilt vor allem für Einwegprodukte. Bereits vorhanden Utensilien aus Kunststoff sollten zudem nicht erhitzt werden, da Wärme die Freisetzung von schädlichen Stoffen und die Ablösung von Mikroplastikpartikeln begünstigen kann.
Tipp 2: Programm für die Waschmaschine
Tipp 3: Luftfilter (HEPA-Filter) für die Wohnung
Tipp 4: Mikroplastik im Wasser reduzieren
EVODROP: Mikroplastik nachhaltig aus dem Trinkwasser filtern
Die meisten herkömmliche Filtersysteme sind nicht darauf ausgelegt, Mikroplastik zuverlässig aus dem Wasser zu entfernen. Ihre Poren sind für alltägliche Verschmutzungen ausreichend, doch die winzigen Kunststoffpartikel gelangen wegen ihrer geringen Grösse weiterhin durch das System und bleiben im Trinkwasser zurück.
EVODROP setzt daher auf eine patentierte Nanomembrantechnologie mit mikrofeinen Poren von bis zu 2 nm, die sowohl kleinste Kunststoffteilchen als auch Schwermetalle, Bakterien und andere Schadstoffe zuverlässig zurückhält, ganz ohne den Einsatz schädlicher Chemikalien. Ein geschmacksneutraler Apfelsäurekomplex löst zusätzlich unerwünschte Kalkablagerungen und schützt die Leitungen vor Korrosion.
Vorteile von EVODROP:
- Reduktion sehr kleiner Mikroplastikpartikel durch mehrstufige Nanomembran-Filtration
- Erhalt natürlicher Mineralien, da nur nicht gelöste Partikel und adsorbierbare Stoffe abgefangen werden
- Schutz von Leitungen und Geräten durch biokorrosionshemmende Technologien
- Nachhaltiger Betrieb durch den Verzicht auf Einwegplastikfilter
- Wissenschaftlich geprüfte Wirkung auf Wasserreinheit und technische Sicherheit
- Verbesserung des Geschmacks durch die Entfernung feiner Partikel und störender Stoffe
Unsere Wasserfilter stehen dabei in verschiedenen Ausführungen zur Verfügung, die sich hinsichtlich ihres Einbauorts und der Durchflussleistung unterscheiden.
Ob kompakte Untertischlösungen für private Küchen und Wohnungen, zentrale Hauswasseranlagen oder skalierbaren Filtersysteme für grössere Wohnimmobilien und Anlagen für den professionellen Einsatz in der Gastronomie, bei uns erhalten Sie garantiert die passende Lösung für Ihren Anwendungszweck.
Nehmen Sie noch heute Kontakt zu uns auf und erfahren Sie mehr über uns und unsere innovativen Filterlösungen.
In nur wenigen Schritten zu Ihrem Traumwasser
VON DER BERATUNG BIS ZUR INSTALLATION ALLES AUS EINER HAND









Die finale Installation wird in 1-3 Wochen durch professionelles Personal ausgeführt.
Evodrop.com im Einzeltest bei getestet.de
Wie schneidet Evodrop in den Bereichen Website, Leistung und Service ab? Das renommierte Siegel „getestet.de“ hat sich das Konzept, die Website und den Kundenservice von Evodrop genau angesehen.
FAQ: Häufige Fragen zu Mikroplastik im Wasser
Im Folgenden haben wir einige der häufigsten Fragen rund um die Problematik von Mikroplastikpartikeln im Trink- und Leitungswasser sowie geeigneten Lösungen für Sie zusammengetragen.
Weitere Informationen und Neuigkeiten zu Schadstoffen im Wasser finden Sie auch auf unserem Blog.



